LESERBRIEF: "Hat Netphen keine anderen Sorgen?“

(wS/red) Netphen – Heute erreichte uns ein Leserbrief von Manfred Schröder aus Netphen. Herr Schröder reagiert damit auf den Leserbrief des CDU-Ratsmitglieds Alfred Oehm von vergangener Woche,  der schwere Vorwürfe gegen den amtierenden Bürgermeister der Stadt Netphen erhoben hatte.

Netphen, den 31.08.2015

„Hat Netphen keine anderen Sorgen?“, so lautete am letzten Wochenende das Resümee vieler Bürgerinnen und Bürger auf die Attacke des Vorsitzenden des Stadtenwicklungsauschusses der Stadt, Alfred Oehm (CDU) in Richtung Bürgermeister Paul Wagener. Durch die Windkraftdiskussion, die Flüchtlingssituation, die maroden Straßen ist im ehemaligen „Bauauschuß“ eigentlich viel zu tun, gerade auch für den Stadtverordneten der hier den Vorsitz hat. Doch unser „Fredi Oehm“ macht Wahlkampf. Ob er nun den Daumen auf dem Foto für oder gegen Bürgermeister Wagener hebt, interessiert die Bürger nicht. Der Bürger hat die Nase voll mit diesen Spielereien. Selbst bei der Chronik zur 725-Jahrfeier von Herzhausen machte Oehm Wahlkampf, nur der CDU- Stadtverband Netphen, weder die SPD, die UWG oder die Grünen durften als Sponsoren in der sonst gelungenen Chronik auftreten.

Paul Wagener (Archivbild)

Paul Wagener (Archivbild)

Jedenfalls war der Flyer von Bürgermeister Paul Wagener zur Wahl am 19. September ein begehrtes Objekt am letzten Wochenenden an den Infoständen der SPD und der UWG.

Die Wahlbroschüren, in der auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier, CDU- MdB Volkmar Klein, die Landtagsprädidentin Carina Gödecke und auch der heimische Landtagsabgeordnete Falk Heinrich (SPD) abgelichtet sind, ging weg wie warme Semmel. Selbst eingetragenen Mitglieder , ja Vorstandsmitglieder der Union waren „kopfschüttelnd“ solidarisch unterstützend für den amtierenden Bürgermeister Wagener aktiv. In  wenigen Tagen werden die Bürger den bisherigen Amtsinhaber bestätigen, weil die Wähler einen Bürgermeister haben wollen, der weiß wo ihnen der Schuh drückt. Außerdem spricht er die Sprache der Bürger des Netpherlandes: „Einer va oos, da kah mir bruuche.“

Manfred Schröder, Bodelschwinghstraße 38, Netphen

Hinweis der Redaktion: Wer seine Meinung in einem Leserbrief öffentlich äußert, sollte zu ihr stehen. Wir drucken daher diese Zuschriften, von begründeten Ausnahmen abgesehen, nur mit vollem Namen des Einsenders ab. Anonyme Zuschriften werden von der Redaktion nicht berücksichtigt. Leserbriefe geben nur die Meinung des Einsenders wieder. Die Redaktion behält sich bei Zuschriften die Auswahl und das Recht der sinnwahrenden Kürzung vor. 

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