Florian Bublitz will in Erndtebrück durchstarten

(wS/jk) Siegen/Erndtebrück 15.05.2016 | „Es ist eine reizvolle Perspektive“, sagt Florian Bublitz über seinen bevorstehenden Vereinswechsel. Der junge Fußballer verlässt im Sommer 2016 den 1. FC Kaan-Marienborn in Richtung des TuS Erndtebrück. Bei den Wittgensteinern will der 21-jährige Mittelfeldspieler durchstarten und vor allem „mehr Spielpraxis sammeln“.

Florian Bublitz (21) wechselt vom 1. FC Kaan-Marienborn zum TuS Erndtebrück und will sich dort durchsetzen. Foto: Jürgen Kirsch

Florian Bublitz (21) wechselt vom 1. FC Kaan-Marienborn zum TuS Erndtebrück und will sich dort durchsetzen. Foto: Jürgen Kirsch

Bublitz wurde von den Erndtebrückern für die zweite Mannschaft verpflichtet, die aktuell in der Westfalenliga als Tabellenletzter um den Klassenerhalt bangt. In welcher Spielklasse er zum Einsatz kommt, ist steht drei Spieltage vor dem Saisonende noch nicht fest. „Ich würde dem Team natürlich den Liga-Verbleib wünschen, aber auch die Landesliga bietet eine super Möglichkeit, sich als Spieler weiterzuentwickeln. Ein Abstieg wird den Verein nicht umwerfen“, blickt Bublitz in die Zukunft.

„Kontakt zu Erndtebrück war immer da“

Ohnehin wird die Reservemannschaft des TuS unter Trainer Michael Müller umstrukturiert – in Richtung einer U23. „Sie wollen mehr auf junge Leute setzen“, erzählt Florian Bublitz. In den Reihen von Trainer Michael Müller befanden sich zuletzt auch erfahrene Akteure. „Es ist wichtig, überregional Fußball spielen zu können. Das bietet die Chance, sich zu zeigen und vielleicht auch Fuß zu fassen“, so der 21-Jährige, der sein Engagement in der Erndtebrücker Zweiten auch als Sprungbrett in die Erste sieht.

Die Elf von Florian Schnorrenberg muss wohl den Gang von der Regionalliga zurück in die Oberliga antreten, doch auch die fünfte Spielklasse bietet für Bublitz eine Herausforderung. „Der Kontakt nach Erndtebrück war immer da, nicht zuletzt durch Freunde. Da ich in Sachen Fußball etwas verändern wollte, sind wir jetzt aufeinander zugegangen und haben den Wechsel perfekt gemacht“, beschreibt er die neuerliche Entwicklung.

„Man muss als junger Fußballer mutig sein“

„Florian ist ein talentierter Spieler, der in Siegen eine gute fußballerische Ausbildung genossen hat. Das wir unser Teams verjüngen, passt er gut ins Profil“, sagt TuS-Coach Michael Müller über den Neuzugang. Auch in Kaan-Marienborn hat Bublitz nach eigenem Bekunden viel dazu gelernt: „Man muss als junger Fußballer mutig, mit dem nötigen Respekt vor den gestandenen Spielern“, meint er.

„In der Mannschaft habe ich mich immer wohl gefühlt. Es war immer eine gute Stimmung im Team. Vielleicht hätte ich mit manchen Situationen selbstbewusster umgehen müssen“, geht er sich ein. Dabei meint er den Umstand, dass er sich in der Westfalenliga nicht durchsetzen konnte. Im Sommer 2015 verpflichtete Kaans Trainer Thorsten Nehrbauer weitere Kräfte, um den Aufstieg in die Oberliga – aus heutiger Sicht mit Erfolg – anzupeilen.

„Würde den Schritt wiederholen“

„Das Vertrauen in junge Spieler war dann nicht mehr da, das hätte ich mir anders gewünscht“, so Bublitz, den zudem ein Außenbandriss und eine lange Verletzungspause zurückwarfen. Zuletzt kam der 21 Jahre alte Student der Uni Siegen nur noch in der zweiten Welle (Bezirksliga) zum Zug. „In dieser Phase war Trainer Andreas Koch ein wichtiger Ansprechpartner für mich. Er hat mich unterstützt“, bedankt sich Bublitz.

Nach zwei Jahren folgt nun der Abschied aus dem Breitenbachtal, wohin er zur Saison 2014/15 wechselte. „Diesen Schritt würde ich noch einmal machen“, betont Florian Bublitz. Der Hilchenbacher kam damals von der U19 der Sportfreunde Siegen, wo seine Fußball-Karriere begann. Mit der U17 der Siegener gewann Florian Bublitz 2012 unter Eberhard Stötzel die Westfalenmeisterschaft und schaffte den Aufstieg in die B-Junioren Bundesliga – sein bislang größter Erfolg.

Bericht: Jürgen Kirsch

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