Richtig lüften im Winter: Schimmelpilz hat Saison

(wS/red) Burbach 11.01.2017 | Jedes Jahr im Winter erobern sie die Wände: hässliche schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall. Der sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch mit Gesundheitsrisiken verbunden sein. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW und das Klimamanagement der Gemeinde Burbach erläutern die Ursachen des Schimmelbefalls und erklären, wie man die eigene Wohnung schützen kann.

Richtig lüften im Winter: Schimmelpilz hat Saison (Symbolfoto: Kay-Helge Hercher)

Richtig lüften im Winter: Schimmelpilz hat Saison (Symbolfoto: Kay-Helge Hercher)

„Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Die warme Innenraumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur sinkt aber auch die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf. Ergebnis: An der Wandoberfläche nimmt die relative Luftfeuchte zu. In diesen Bereichen findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser“, erklärt Klimamanagerin Carolin Vomhof-Kettner von der Gemeinde Burbach.

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: Raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Welche maximale Luftfeuchtigkeit möglichst nicht überschritten werden sollte, hängt ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände weniger stark auskühlen.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Aus Sicht von Dipl.-Ing. Joachim Weid, Energieberater der Verbraucherzentrale, ganz klar ein Fall für Fachleute: „Wir empfehlen Ratsuchenden immer, den Schaden professionell beseitigen und vor allem die Ursache klären zu lassen, sonst besteht die Gefahr, dass der Schimmel schnell wieder kommt.“ Nur Experten können nach der Sanierung sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt wurden.

Bei allen Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden gibt die Energieberatung der Verbraucherzentrale gerne Auskunft. Ein Termin für eine halbstündige Beratung für 5 Euro immer an jedem ersten Dienstag im Monat im Rathaus Burbach kann über Klimamanagerin Carolin Vomhof-Kettner, 02736 45-35 oder per Mail an c.vomhof-kettner@burbach-siegerland.de vereinbart werden.

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