Apollo-Theater: Biennale-Preisverleihung und Diskussion mit Safranski & Co. am 29. April

wS/si  –  Apollo-Theater  –  20.04.2012  –  „Muß man (an etwas) glauben?“  –  –  –  Es gibt eine Programmänderung bei der Biennale: Die Preisverleihung findet einen Tag später als geplant statt, nämlich am Sonntag, 29. April, 19 Uhr. Direkt anschließend beginnt die prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Biennale-Motto – Thema: „Muss man (an etwas) glauben?“

Bei der Preisverleihung werden die beiden besten Inszenierungen ausgezeichnet, die das gesamte Publikum sowie die fünfköpfige Biennale-Jury wählen. Das Publikum stimmt nach jeder Vorstellung mit seinen Eintrittskarten ab, für die Wahlurnen mit den Aufschriften „Sehr gut“, „Okay“ oder „War nix“ bereit stehen.

Als Preis der 2. Siegener Biennale, die unter dem Motto „Dran glauben“ steht, gibt es griechische Staatsanleihen im Wert von jeweils 1.000 Euro.

Direkt anschließend (es ist eine Veranstaltung) geht es um das doppeldeutige Biennale-Motto „Dran glauben“. „Muss man (an etwas) glauben?“ – dieser Frage stellt sich der Philosoph Rüdiger Safranski, der seit zehn Jahren im ZDF zusammen mit Peter Sloterdijk „Das philosophische Quartett“ moderiert hat. Bekannt wurde Safranski durch Monografien zu Goethe und Schiller, E. T. A. Hoffmann und Schopenhauer, Nietzsche und Heidegger und zur deutschen Romantik.

Zweiter Gesprächsteilnehmer ist Hinderk M. Emrich, der Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Hochschule Hannover gelehrt hat. Er arbeitet transdisziplinär im Bereich neurobiologischer und geisteswissenschaftlicher Grundlagenforschung, unter anderem über Probleme der Schizophrenie und Synästhesie, der Filmpsychologie und der filmischen Ästhetik.

Auch Klaus Vondung sitzt auf dem Podium: Er lehrte Germanistik/Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen das Verhältnis von Mystik und Moderne, die deutschsprachige Gegenwartsliteratur und das Problemfeld politischer Religionen. Seine grundlegende Untersuchung über „Die Apokalypse in Deutschland“ ist ein international anerkanntes Standardwerk.

Moderieren wird diese spannende Experten-Diskussion Prof. Dr. Ralf Schnell, der vormalige Rektor der Siegener Uni.

Bildunterschrift: Ruediger Safranski (c) Agentur

Karten (5,50 Euro) gibt es an der Apollo-Theaterkasse (Di-Fr. 13-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr sowie eine Stunde vor der Vorstellung), an den Vorverkaufsstellen oder online: www.apollosiegen.de. Telefonische Kartenbestellung sind während der Theaterkasse-Öffnungszeiten möglich: 02 71 / 77 02 77-2.

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