„Gemeinsam für den Klimaschutz“ mit der Bürgersolaranlage auf der Grundschule Müsen

wS/hi  Hilchenbach  –  Energieeinsparung, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, das sind die drei großen „E“ der Energiewende. Nach dem großen Interesse an der ersten Bürgersolaranlage, die auf dem Dach der Turnhalle der Florenburg-Grundschule entstanden ist, macht die Stadt Hilchenbach daher nun ein weiteres Angebot. In Zusammenarbeit mit der Firma Profitsolar plant die Stadtverwaltung den Bau eines weiteren Solar-Kraftwerkes mit Bürgerbeteiligung unter dem Motto „Gemeinsam für den Klimaschutz“.

 

Hierfür stellt die Stadt Hilchenbach der noch zu gründenden „Bürgersolar Grundschule Müsen GbR“ entsprechend der städtischen Richtlinie für die Errichtung und den Betrieb von Solaranlagen auf städtischen Gebäuden die 2009 komplett sanierte Dachfläche der Stahlberg-Grundschule in Müsen zur Verfügung.

 

„Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern, die nicht  über ein eigenes oder geneigtes Dach zur Nutzung von Sonnenenergie verfügen, die Möglichkeit zu bieten, in eine regenerative Energieanlage zu investieren“, betonen die für das Projekt verantwortlichen Ansprechpartner Rolf Schmitt und Oliver Fischer . Dazu soll auf dem Dach der Grundschule in Müsen, wie schon bei der Grundschule Hilchenbach mit großem Erfolg praktiziert, eine zweite Bürgersolaranlage installiert werden.

 

Geplant ist eine Photovoltaikanlage mit polykristalinen Modulen als Aufdachanlage. Ihre Leistung ist abhängig vom Interesse der Bürgerinnen und Bürger und kann zwischen minimal 30 kWp und maximal 55 kWp liegen.

 

Angeboten werden Anteile an der Eigentümergesellschaft zu je 1.000 Euro. Die zur Zeit prognostizierte Ausschüttung liegt jährlich bei 95 Euro pro Anteil; dies entspricht einer Verzinsung von etwa 4 %.

 

Um das Projekt wirtschaftlich interessant verwirklichen zu können, müssen mindestens 66 Anteile verkauft werden. Möglich sind bis zu 110 Anteile. Sollte größeres Interesse bestehen, entscheidet der Eingang des Reservierungsantrages. Dabei gilt grundsätzlich, dass eine gerechte Verteilung der Anteile geplant und die Ausgabe von größeren Anteilsstückzahlen, sofern möglich, vermieden werden soll.

 

Um das ehrgeizige Ziel erreichen zu können, die Anlage noch vor dem Wintereinbruch 2011 fertig zu stellen, müssen die Bürgerinnen und Bürger ihr Interesse bis zum 28. Oktober schriftlich bekundet haben. Diese Beitrittsangebote können beim Energieberater der Stadt Hilchenbach, Oliver Fischer eingereicht werden. Dazu ist im Rathaus ein Flyer zu erhalten, der umfassend über das Projekt informiert. Diesen können sich Interessierte auch im Internet-Auftritt unter www.hilchenbach.de in der Rubrik Bauen & Wohnen – Energiesparen einfach herunterladen. Außerdem steht Oliver Fischer für Fragen unter Telefon 02733/288-155, oder per E-Mail an o_fischer@hilchenbach.de gerne zur Verfügung.

 

„Mit ihrer Beteiligung an diesem Projekt haben Interessierte eine gute Gelegenheit, einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Einstieg in eine effektive Energieversorgung zu leisten. Außerdem können sie damit auch etwas Geld verdienen“, wirbt Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab für die zweite Bürgersolaranlage. Und der Verwaltungschef lies seinen Worten auch gleich Taten folgen und zeichnete den ersten Anteil an der Bürgersolaranlage.

Foto: Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab zeichnet den ersten Anteil an der Bürgersolaranlage.

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