Kreis übergibt erste Rettungswagen neuer Generation an das DRK

wS/si Landrat Paul Breuer: „Zukunftsinvestitionen für die Gesundheit der Menschen in Siegen-Wittgenstein“

Landrat Paul Breuer hat jetzt die ersten Rettungswagen einer neuen Generation an das Deutsche Rote Kreuz übergeben. Der DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein führt im Auftrag des Kreises den Rettungsdienst in Siegen-Wittgenstein durch. Die Übergabe fand an der Rettungswache in Wilnsdorf statt. Die drei Fahrzeuge werden künftig in Wilnsdorf, Kreuztal-Kredenbach und Bad Berleburg stationiert. „Im Rahmen der Neukonzeption der Fahrzeuge war es unser Ziel, bei diesen Fahrzeugen den Patientenkomfort und zugleich die Sicherheitsstandards zu erhöhen“, so der Landrat.
Mit 4,6 Tonnen sind die Fahrzeuge der neuen Generation deutlich schwerer als die bisherigen, die 3,5 Tonnen auf die Waage bringen. „Die Gewichtszunahme geht auf Veränderungen am Basisfahrzeug und auf eine umfangreichere medizinische Ausstattung zurück. Die Rettungswagen haben eine starke Motorisierung von 170 PS, so dass trotz des zusätzlichen Gewichtes eine sichere, aber auch zügige Anfahrt zum Notfallpatienten jederzeit gewährleistet ist“, erläutert DRK-Geschäftsführer Ralf Henze. „Wir sind sehr glücklich, dass der Kreis Siegen-Wittgenstein sehr viel Wert darauf legt, dass die Rettungsfahrzeuge auf dem neuesten Stand der Technik angeschafft werden. So ist es unseren qualifizierten Rettungsdienstmitarbeitern möglich, die Notfallversorgung auf diesem hohen Niveau durchzuführen“, ergänzt Ralf Henze. Durch den Einbau eines vollautomatischen Getriebes, einer Luftfederung und eines Retarders ist der Transport für die Patienten künftig schonender und komfortabler möglich. Zur Verbesserung der Sicherheit sind die Fahrzeuge mit Rückfahrkamera und Schleuderketten ausgestattet. Hinzu kommt, dass alle Bedienelemente einschlie*lich Funk im Patientenraum von den Betreuersitzen aus bedient werden können, ohne dass die Rettungsassistenten von den Sitzen aufstehen müssen.
In die drei neuen Fahrzeuge hat der Kreis rund 540.000 Euro investiert. Sie ersetzen nun drei Rettungswagen aus dem Jahre 2002, die jeweils über 300.000 Kilometer auf dem Tacho haben.

DRK Rettungsdienstleiter Rüdiger Schmidt erläutert Landrat Paul Breuer und DRK-Geschäftsführer Ralf Henze die Ausstattung der neuen Rettungswagen.

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