Brüder-Busch-Preises für großartige künstlerische Leistung

wS/hi  –  Stadt Hilchenbach  –  07.11.2012  –  Die neue Musik- und Theatersaison im Gebrüder-Busch-Theater in Hilchenbach-Dahlbruch wurde eröffnet, die ersten, sehr erfolgreichen Konzerte haben stattgefunden, und erneut konnte einem jungen Nachwuchskünstler die Urkunde zum Brüder-Busch-Preis überreicht werden.

Der Trompeter Ferenc Mausz spielte zusammen mit der Philharmonie Südwestfalen das Konzert für Trompete und Orchester „Nobody knows de trouble I see“ von Bernd Alois Zimmermann. Mit diesem Konzert hatte der 1984 in Ungarn geborene Ferenc Mausz beim 60. Internationalen Musikwettbewerb der ARD München im Jahre 2011 den 3. Preis der Fachjury und den begehrten Publikumspreis gewonnen. Im Zusammenhang mit dem ARD-Preis wurde er auch mit dem Brüder-Busch-Preis ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis vom Kuratorium Brüder-Busch-Preis und ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro. Im Kuratorium vertreten sind der Gebrüder-Busch-Kreis, die Philharmonie Südwestfalen, der Kreis Siegen-Wittgenstein, die Bürgermeister der Städte Hilchenbach, Kreuztal und Siegen und der Gemeinde Erndtebrück sowie der Freundeskreis der Busch-Brüder und private Unterstützer.

Nach dem brillanten Vorstellungskonzert des Preisträgers im Gebrüder-Busch-Theater in Dahlbruch lobte Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab die hervorragende künstlerische Leistung des jungen Musikers und überreichte auf der Bühne die Urkunde für den Brüder-Busch-Preis 2011. Das Spiel von Ferenc Mausz war sehr überzeugend, das belegte der lang anhaltende und begeisterte Applaus des Publikums.

Ferenc Mausz begann seine musikalische Ausbildung an der Musikschule seiner Heimatstadt. Von 2003 bis 2008 studierte er an der Hochschule für Musik bei Reinhold Friedrich und wechselte dann an die Robert-Schuman-Hochschule Düsseldorf, wo er bis 2010 Unterricht erhielt. Als Solist gab er Konzerte mit Orchestern wie den Bergischen und den Düsseldorfer Symphonikern. Bei der Musik Triennale Köln wirkte er als Gast des Ensembles „musikFabrik“ bei der Aufführung des unvollendeten Zyklus „Klang“ von Karlheinz Stockhausen mit. Mit der Verleihung des Brüder-Busch-Preises an den jungen Trompeter steht dem Gebrüder-Busch-Kreis und der Philharmonie Südwestfalen ein weiterer hochkarätiger Solist für das Musikprogramm zur Verfügung.

 

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