Teddybären für Flüchtlingskinder in Notunterkunft

wS/bu – Burbach – Strahlende Augen gab es jetzt in der Notunterkunft bei den Flüchtlingen in der ehemaligen Siegerlandkaserne. Mit der Unterstützung der Sparkasse Burbach-Neunkirchen konnten durch die Evangelische Gemeinschaft Wahlbach 300 Teddybären beschafft werden.

Hans-Peter Ginsberg von der Gemeinschaft verteilte die flauschigen Kuscheltiere jetzt zusammen mit Henning Stern, Sparkasse Burbach-Neunkirchen und Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers an die Kinder, die mit ihren Eltern in der Notunterkunft untergebracht sind. „Die Kinder können zu den Stofftieren eine Beziehung aufbauen. Der Teddy begleitet sie und hilft dabei, Erlebnisse zu verarbeiten“, so Hans-Peter Ginsberg.

Henning Stern, Sparkasse Burbach-Neunkirchen, Hans-Peter Ginsberg von der Evangelischen Gemeinschaft Wahlbach und Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers sorgten für strahlende Augen. 300 Teddybären wurden an die Kinder in der Notunterkunft verteilt. Foto: Gemeinde

Henning Stern, Sparkasse Burbach-Neunkirchen, Hans-Peter Ginsberg von der Evangelischen Gemeinschaft Wahlbach und Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers sorgten für strahlende Augen. 300 Teddybären wurden an die Kinder in der Notunterkunft verteilt. Foto: Gemeinde

Christoph Ewers ist sehr angetan vom Engagement: „In Wahlbach sind etliche Kisten, Säcke und Kartons mit Kleidern von der Bevölkerung gespendet worden, die dann zur Kaserne gebracht wurden“, sagt er. Auch weiterhin wird fleißig gesammelt und der Einsatz der Evangelischen Gemeinschaft lässt nicht nach. Zwei Schuhhäuser, eines aus der Region und ein großes Handelsunternehmen, haben Schuhspenden ermöglicht.

„Im Gespräch mit den Verantwortlichen in der Notunterkunft wurde deutlich, dass Schuhe für Kinder und Jugendliche benötigt werden“, so Hans-Peter Ginsberg. Auf dem kurzen Dienstweg konnten mehrere Duzend Schuhpaare organisiert werden, die für warme Füße im sich anbahnenden Winter sorgen.

„Wir haben nach wie vor eine hohe Spendenbereitschaft in der Bevölkerung. Täglich gehen Anrufe mit Nachfragen ein, wo Kleider und Spielzeug abgegeben werden können“, sagt der Burbacher Bürgermeister. „Ich bin sehr froh darüber, dass dies so ist. Eben ein sehr gutes Zeichen für eine tolerante und offene Gemeinde“, fügt er an.

Auch die CAJ Burbach organisiert zusammen mit dem Kettler-Cardijn-Werk entsprechende Sammlungen. Zu den Öffnungszeiten der beiden Jugendtreffs in Burbach und Holzhausen werden Spenden entgegengenommen. Im Gebäude der Grundschule Holzhausen ist dies dienstags, donnerstags und sonntags von 16 bis 20 Uhr sowie zu den Öffnungszeiten des Jugendtreffs in der Burbacher Ortsmitte montags, mittwochs und freitags von 16 bis 22 Uhr möglich.

Die ehemalige Siegerland-Kaserne dient als Notunterkunft für Flüchtlinge. Rund 500 Personen können maximal hier untergebracht werden. Sie bleiben zwischen 5 und 10 Tagen in Burbach, bevor sie landesweit in die Kommunen verteilt werden. Die Burbacher Notunterkunft ist eine temporäre Einrichtung und wird nach derzeitigem Stand nur befristet bis Ende Januar kommenden Jahres betrieben.

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