Kreuztaler Grüne stellen sich neu auf

Günter Jochum folgt auf Anke Hoppe-Hoffmann

(wS/red) Kreuztal 26.01.2016 | Nach gründlicher Abwägung sei sie zu dem Entschluss gekommen, Ihr Ratsmandat und damit auch den Fraktionsvorsitz mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen niederlegen zu wollen. Dies teilte Anke Hoppe-Hoffmann zu Beginn letzter Woche völlig überraschend der Kreuztaler Fraktion mit. Ihr Kreistagsmandat wird sie behalten und auch die Funktion als Geschäftsführerin der Kreistagsfraktion.

Logo_Die_GrünenInzwischen wurde Günter Jochum von der Fraktion einstimmig zum neuen Sprecher der Fraktion gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Dieter Gebauer. Björn Eckert wird in den Rat der Stadt Kreuztal nachrücken. Er stand bei der Kommunalwahl auf Listenplatz 5 und hat in den vergangenen Jahren seine kommunalpolitischen Fähigkeiten bereits als Sachkundiger Bürger in mehreren Ausschüssen unter Beweis gestellt. Außerdem ist er derzeit Sprecher des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen.

Günter Jochum macht keinen Hehl daraus, dass der Ausstieg von Anke Hoppe-Hoffmann die Kreuztaler Fraktion hart trifft. Ihr Sachverstand, ihre Erfahrung und ihre Leidenschaft werden nicht zu ersetzen sein. Gleichwohl habe er Verständnis für die Entscheidung seiner Vorgängerin. Auch die übrigen Ratsmitglieder der Grünen sind davon überzeugt, dass Hoppe-Hoffmann nicht nur ihrer Fraktion fehlen wird, sondern der Kreuztaler Politik insgesamt. Sie war eine Impulsgeberin und hat mit ihrem Sachverstand und umfänglichen Wissen auch die politischen Gegner beeindruckt. „Leider hat sie dafür zumeist nicht die Anerkennung bekommen, die ihr gebührt hätte.“

Von der Fraktion wurde Björn Eckert als ordentliches Mitglied neben Günter Jochum in den Haupt- und Finanzausschuss gewählt und er wird die Grünen im Rechnungsprüfungsausschuss vertreten. Die freigewordene Position im Infrastruktur-, Umwelt und Wirtschaftsförderungsausschuss übernimmt an der Seite von Dieter Gebauer Hubertus Brombach aus Kredenbach.
Inhaltlich wollen die Kreuztaler Grünen den bisherigen Kurs beibehalten. Herzensanliegen ist ihnen der weitere Ausbau zur Nutzung regenerativer Energien. Im Hinblick auf die kommenden Generationen seien diese Investitionen nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig.

Aktuell sehen sie sich gefordert, daran mitzuwirken, dass die Willkommenskultur in Kreuztal erhalten bleibt und alles daran gesetzt wird, dass die Integration der Zugewanderten gelingt. „Wir brauchen praktikable Maßnahmen und Projekte. Das darf sich nicht nur bei der Kinderbetreuung, in den Schulen und in den Ausbildungsstätten abspielen, sondern muss auch von den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt gelebte Praxis werden. Wir sehen da alle gesellschaftlichen Institutionen, Verbände und Vereine in der Verantwortung, wollen uns aber als Grüne nach Kräften für kreative Lösungen und zielführende Konzepte einsetzen.“

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