Tötungsdelikt in Siegen-Achenbach / Richter schickt Tatverdächtigen in Untersuchungshaft

(wS/ots) Siegen 15.01.2016Nachtrag zu dem Tötungsdelikt am Donnerstagabend (14.01.2016) in Siegen

Im Zusammenhang mit den kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt am Donnerstagabend in Siegen-Achenbach und ergänzend zur Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Siegen, der Mordkommission Hagen und der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein vom 14.01.2016 können weitere Einzelheiten in dem Fall bekannt gegeben werden.

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Nach dem bisherigen Stand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ist ein Streit zwischen den beiden Männern am Abend eskaliert. Der 46-jährige Litauer soll den 35-jährigen Letten im Zuge der Auseinandersetzung mit einem Messer attackiert und dadurch erheblich verletzt haben. Während der 46-Jährige anschließend vom Tatort flüchtete, trafen kurz darauf alarmierte Rettungskräfte am Tatort ein. Trotz aller Bemühungen, den 35-Jährigen zu reanimieren und sein Leben zu retten, verstarb der Mann noch am Tatort. (wir berichteten)

Der flüchtige Litauer konnte im Rahmen von intensiven Fahndungsmaßnahmen noch am Donnerstagabend in der Nähe des Tatortes von Einsatzkräften der Siegener Polizei gestellt und festgenommen werden. Der dringend Tatverdächtige wurde am Freitagnachmittag (15.01.) dem Haftrichter am Amtsgericht in Siegen vorgeführt. Der Richter erließ gegen den 46-Jährigen einen Haftbefehl wegen Totschlags und schickte ihn in Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt in Attendorn.

Die genaue Todesursache soll im Rahmen einer Obduktion am kommenden Montag (18.01.) im Institut für Rechtsmedizin in Dortmund geklärt werden. Unterdessen gehen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen weiter.

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