Einsätze Stadtfeuerwehr Kreuztal

(wS/red) Kreuztal 19.05.2019 | Diese Anhäufung an Fehlalarmen hat nichts mehr mit „Jungenstreichen“ zu tun

Ein echter und mehrere vermeintliche Notfälle riefen am Wochenende mehrere Einheiten der Kreuztaler Stadtfeuerwehr sowie städtische Rufbereitschaften in den Einsatz. Der dringlichste und „echte“ Notruf lief am Sonntagmorgen ein, als der Rettungsdienst in der Marburger Straße in Kreuztal um Unterstützung bat: Ein Patient im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses musste zu Boden befördert werden. Der Löschzug Kreuztal rückte mit der Drehleiter an und konnte ihn schonend nach unten bringen und dem Rettungswagen zuführen.

Am Samstagabend verärgerten und verdutzten mehrere Alarme in der Innenstadt: Zunächst hatten Unbekannte mutwillig einen Druckknopfmelder in der Tiefgarage des Rathauscenters eingeschlagen und damit Feueralarm ausgelöst, der sich als böswillig herausstellte. Wenig später meldete ein Anrufer beißenden Geruch im Bereich eines Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Siegener/Marburger Straße an der alten Kreuzung. Die Feuerwehreinheiten aus Kreuztal, Ferndorf und Kredenbach rückten an, konnten aber keinerlei Gefährdung ausmachen. Am gleichen Abend komplettierte sich der Akt der Vergeblichkeit mit zwei weiteren Alarmen: Eine Notrufzentrale meldete dem Ordnungsamt einen Kohlendioxidalarm im Bereich des Aufzugs im Kreuztaler Rathaus sowie ein Hilfeersuchen durch einen Alarmknopf in der öffentlichen Toilette im Gebäude der Stadtbibliothek.

Zu letzterem musste die Rufbereitschaft des städtischen Gebäudemanagements ausrücken, ins Rathaus eilten der Kreuztaler Feuerwehrchef und eine Bedienstete des Ordnungsamts: Sämtliche Meldungen erwiesen sich als Fehlalarme ohne weitere Erkenntnisse.

Gasalarm

DL-Rettung

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