Großübung der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Burbach I

(wS/red) Burbach 25.08.2019 | Brand in Palettenproduktion – Großeinsatz für die Burbacher Jugendfeuerwehren

Burbach-Lützeln Bei herrlichem Sommerwetter fand am vergangenen Freitag die alljährliche Großübung der Burbacher Jugendfeuerwehren statt. Unter den Augen von Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Wirtz, dem Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Burbach, Gemeindebrandinspektor Markus Schwarze, dem Leiter des Ordnungsamtes der Gemeinde Burbach, Jochen Becker und vor allem unter den Augen von den zahlreich erschienenen Zuschauern zeigten die rund 80 Nachwuchsbrandbekämpfer, die mit rund 15 Fahrzeugen angerückt waren, ihr Können. Und das war das Szenario: In der Palettenproduktion des Sägewerk Heidt in Lützeln kam es gegen 18.15 Uhr zu einer Staubexplosion. In Folge dessen gerät die Produktionshalle in Brand, der im weiteren Verlauf auf das Dach der Produktionshalle sowie auf den angrenzenden Spänebunker übergreift.

Verletztenrettung: Ein verletzter Mitarbeiter wird mittels Tragetuch zur Verletztensammelstelle gebracht

Hierdurch kommt es zu einer starken Rauchentwicklung. In der Produktionshalle werden noch zwei Mitarbeiter vermisst. Im Bereich des Spänebunkers wird aufgrund der Explosion eine Person verschüttet und es werden noch weitere verletzte Mitarbeiter in den Produktionshallen vermutet. Umgehend wird die Feuerwehr alarmiert. Nachdem die Jugendfeuerwehren aus Lützeln und Niederdresselndorf unter der Einsatzleitung von Dennis Traut am Einsatzort eintreffen, ist sofort klar, dass noch weitere Kräfte nachalarmiert werden müssen. Somit löst die Leitstelle Vollalarm für alle neun Burbacher Jugendfeuerwehren aus, die nach und nach an der Einsatzstelle eintreffen. Aufgrund der Größe der Einsatzstelle werden drei Einsatzabschnitte gebildet. Im ersten Einsatzabschnitt haben die Jugendfeuerwehren aus Lützeln, Niederdresselndorf und Würgendorf die Aufgabe, die vermissten Personen zu suchen und zu retten sowie die Brandbekämpfung in der Produktionshalle durchzuführen. Den jungen Feuerwehrleuten gelingt es, fünf Verletzte zu retten.

Manöverkritik: Übungsbesprechung am Feuerwehrgerätehaus Lützeln

Sie werden zu einer Verletztensammelstelle gebracht, wo sie von weiteren Jugendfeuerwehrkräften bis zur Übergabe an den Rettungsdienst erstversorgt werden. Im zweiten Einsatzabschnitt kümmern sich die Jugendfeuerwehren Lippe und Oberdresselndorf um die Rettung der verschütteten Person. Aufgabe im Einsatzabschnitt drei für die Jugendfeuerwehren aus Burbach, Gilsbach, Holzhausen und Wahlbach ist, die umliegenden Gebäude sowie das Holzlager vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Insgesamt werden zur Brandbekämpfung 10 C-Rohre sowie ein Wasserwerfer vorgenommen. Im Anschluss an die Übung sparten der stellvertretende Gemeindejugendfeuerwehrwart Matthias Fuhrmann, Gemeindebrandinspektor Markus Schwarze und Kreisjugendfeuerwehrwart Marco Wirtz nicht mit Lob die die gezeigten Leistungen. Mit bei den Temperaturen wohlverdienten kühlen Getränken und einem Imbiss ließ dann auch die kleine Belohnung für alle Übungsbeteiligten nicht lange auf sich warten.

Schutz des Holzlagers vor einem Übergreifen der Flammen mit mehreren C-Rohren

Verletztensammelstelle: Die Geretteten werden von der Jugendfeuerwehr erstversorgt

Brandbekämpfung am Produktionsgebäude

Text und Fotos: Lutz Schäfer, Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Burbach

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