Für eine starke Schiene: Ab Fahrplanwechsel Mitte Dezember sind noch mehr Fernverkehrszüge im Einsatz

(wS/red) BRD 10.10.2019 | Mehr Züge auf den Strecken Hamburg – Köln und Münster – Berlin • Kunden profitieren von komfortableren ICE und WLAN

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 verbessert die Deutsche Bahn (DB) ihr Angebot im Fernverkehr in NRW weiter. Highlights sind unter anderem mehr Fernverkehrszüge zwischen Köln und Hamburg sowie Münster und Berlin. Zudem werden immer mehr Fahrten im Laufe des Fahrplans von IC-Zügen auf komfortablere ICE umgestellt. So erhöht sich beispielsweise der ICE-Anteil auf der Strecke Hamburg–Köln von rund 20 auf 50 Prozent. Die Kunden profitieren beispielsweise von WLAN und dem Infotainment-Angebot „ICE-Portal“.

„Wir freuen uns, dass wir auch zu diesem Fahrplanwechsel weitere Verbesserungen umsetzen und unser Angebot erweitern können. Die grüne Verkehrswende braucht eine starke Schiene“, so Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW.

Zwischen Köln und Hamburg erweitert die DB ihr Fahrangebot, das den stündlichen ICE/IC-Takt verstärkt, auf bis zu fünf ICE/IC pro Tag und Richtung (Abfahrt ab Düsseldorf zusätzlich um 10:29, 12:29 und 18:29 Uhr bzw. aus Hamburg um 15:31 und 21:22 Uhr). Der abendliche ICE aus Hamburg (Abfahrt 18:10 Uhr) über Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln fährt dabei als Sprinter ohne weitere Zwischenhalte mit einer deutlich verkürzten Reisezeit. Die übrigen Züge halten auch in Münster (Abfahrt 11:47, 13:47 und 19:47 Uhr nach Hamburg bzw. Ankunft um 14:07 Uhr aus Hamburg). Insgesamt gibt es ab dem Fahrplanwechsel zwischen Köln und Hamburg via Düsseldorf bzw. Wuppertal dann bis zu 22 Fahrten pro Tag und Richtung.

Münster erhält eine zusätzliche dritte Direktverbindung aus Berlin über Hannover (Ankunft 19:30 Uhr in Münster). Von der neuen Direktverbindung profitieren neben Osnabrück und Gelsenkirchen abends auch Recklinghausen. Auch in Gegenrichtung wird ab November 2020 eine neue morgendliche IC-Verbindung von Münster nach Berlin eingeführt. Diese hält zudem um 8:50 Uhr in Neuss – damit erhält Neuss neu auch unter der Woche einen Fernverkehrshalt.

Für den ICE-Halt Siegburg/Bonn bleibt das Fahrtenangebot mit werktäglich etwa 60 ICE-Halten konstant. Zum Fahrplanwechsel erfolgen mehrere Fahrten künftig in veränderten Zeitlagen und mit anderen Direktverbindungen z.B. häufiger von Brüssel, Frankfurt und Nürnberg statt von Mannheim und Stuttgart. Hintergrund ist die Umstellung weiterer Fahrten auf der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main auf die modernen ICE 4-Fahrzeuge.

Herford, Bielefeld, Gütersloh und Hamm erhalten ab dem 15.12.2019 zusätzliche IC-Direktverbindungen am Wochenende z.B. nach Köln, Wuppertal, Hannover, Braunschweig und Leipzig. Einzelne IC-Fahrten werden auf der Achse Köln/Aachen–Hannover–Berlin im Laufe 2020 auf ICE umgestellt.

Auch auf hoch frequentierten Strecken, wie Dortmund–München, kommen am Wochenende mehr Züge zum Einsatz. Die DB reagiert hier gezielt auf die Bedürfnisse der Kunden im Sinne einer starken Schiene.

Starke Schiene: Im Rahmen ihrer Strategie „Starke Schiene“ unterstützt die Deutsche Bahn eine erfolgreiche Verkehrswende und die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Einen konkreten Beitrag dazu leistet der neue Fahrplan 2020. Hier werden erste Bestandteile des Deutschlandtakts – eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) – verwirklicht: mit deutschlandweit gut aufeinander abgestimmten Nah- und Fernverkehrstakten, kürzeren Umsteige- und Reisezeiten, einer dichteren Taktung und neuen Direktverbindungen.

Kurzum: Mit vielen Verbesserungen – auch im Nahverkehr – wird die DB noch mehr Fahrgäste für Reisen auf der umweltfreundlichen Schiene begeistern!


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