Attendorn: Großbrand hält Feuerwehr in Atem

wS/son  -Update-    Attendorn   –  Einen Brand im Lagerbereich der Firma Ernst Arens GmbH Oberflächentechnik, im Industriegebiet Ennest in Attendorn, hält derzeit die Örtlichen Feuerwehren aus Attendorn und Umgebung in Atem. Gegen 20:30 war der Brand ausgebrochen. Sofort löste die Leitstelle in Olpe Großalarm aus.

Betroffen sind die Lagerbereiche der Firma, die zum Teil unter Flur liegen. Nur durch kleine Fenster und Lichtschächte können die Einsatzkräfte den Brand bekämpfen. Zum eigentlichen Brandherd ist ein durchdringen und ein gezielter Innenangriff bisher nicht möglich.

„Wir werden sicher noch die ganze Nacht hier im Einsatz sein“, so Pressesprecher Christian Schnatz, von der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Attendorn. Rund 160 Einsatzkräfte sind im Einsatz um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Man geht davon aus, dass Betriebsstoffe und Verpackungsmaterialien brennen. Mit Wärmebildkammeraus wird das Gebäude ständig überwacht. Der eigentliche Brandherd ist jedoch noch nicht zu erreichen.

Mehrere C-Rohre sowie ein Schaumrohr sind vorgenommen. Der Bereich um das Firmengelände in der Siemensstraße 12 ist weiträumig abgesperrt. Ein Messtrupp der Feuerwehr Olpe überwacht ständig die Schadstoffbelastung im der Umgebung. Bisher besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Neben den Wehrleuten sind Polizei, DRK und Ordnungsamt an der Einsatzstelle.

Update: Feuer durch Zigarettenkippe ausgelöst

Unvorsichtiger Umgang mit Zigarettenglut ist mit großer Wahrscheinlichkeit die Ursache des Brandes, durch den am Freitagabend erheblicher Schaden in einem Betrieb für Oberflächentechnik in Attendorn verursacht wurde (PB vom 08.07.). Dies ergaben die Untersuchungen der Polizei und eines Brandsachverständigen am Brandort. Eine technische Ursache wurde ausgeschlossen, wohl aber festgestellt, dass dort regelmäßig, auch am Abend  vor der Entstehung des Feuers, geraucht wurde. Die Polizei geht davon aus, dass der fahrlässige Umgang mit Zigarettenglut dann zu dem Brand in dem Verpackungslager führte. Es entstand ein Schaden von rund 500.000 €.

 

 

Fotos: SON