Junge Union rügt rot-grüne Landesregierung

wS/ju Siegen – Bei ihrem Kaminabend haben Vertreter der Jungen Union Siegen-Wittgenstein mit dem heimischen Landtagstagsabgeordneten und stellv. Siegener Bürgermeister Jens Kamieth über aktuelle und regionalbezogene politische Themen diskutiert. Hauptthema des Abends war die aktuelle Situation an den Universitäten. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel mussten beispielsweise zahlreiche Vorbereitungskurse und Tutorien gekürzt oder sogar gestrichen werden. Hinzu kommt, dass die räumlichen Kapazitäten bei gestiegenen Studentenaufkommen an ihre Grenzen gekommen sind, was sich ferner auch auf den zur Verfügung stehenden Wohnraum ausgewirkt hat. „Die rot-grüne Landesregierung hat eines ihrer wichtigsten Wahlversprechen gebrochen. Durch den Wegfall der Studiengebühren sollten die Hochschulen in vollem Umfang Kompensationszahlungen vom Land erhalten.

Unterm Strich erhalten die Universitäten und Fachhochschulen rund 23 Mio. Euro weniger als von Frau Kraft zugesagt“, erklärte JU Kreisvorsitzender André Jung. Die Junge Union und Jens Kamieth sehen rot-grün in der Pflicht, schleunigst Abhilfe zu schaffen und Wort zu halten. Im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang 2013 ist es eminent wichtig, die richtigen Vorraussetzungen an den Hochschulen zu schaffen, damit die unglaubwürdige Hochschulpolitik der Landesregierung nicht auf Kosten der Wissenschaft und der Studierenden ausgetragen wird. Die Forderung nach einer besseren finanziellen Ausstattung der NRW Hochschulen wird die Junge Union auch gemeinsam mit dem Bezirksverband der JU Südwestfalen bei der diesjährigen Landestagung der JU NRW zum Antrag erheben.
Des Weiteren wurde Thema „Euro-Krise“ und der damit verbundene Schuldenschnitt für Griechenland von den JUlern als eine der größten Herausforderungen für die Euro-Region empfunden. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass im Zuge der jetzt angedachten Maßnahmen zur Stabilisierung des Euros, auch nachhaltige Mechanismen verabschiedet werden müssen, die künftig eine bessere Kontrolle über die Schuldenentwicklung in den einzelnen Ländern ermöglichen.

Beim Thema Infrastrukturentwicklung betonte Jens Kamieth, dass die produzierenden Unternehmen in der Region Südwestfalen eine zukunftsfähige und direkte Verkehrsanbindung benötigen um auch weiterhin im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben zu können. „Wir brauchen endlich eine leistungsfähige Anbindung der Wittgensteiner Kommunen an das Fernstraßennetz und Ortsumgehungen um die Wohnqualität in den Kommunen zu steigern“, so Kamieth.

 

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