Stellungnahme: Ev. Krankenhaus Kredenbach bleibt Akutklinik

wS/dsw     Kredenbach  –  06.07.2012 –  . „Bis auf die chirurgische Versorgung in der Nacht ändert sich grundsätzlich nichts. Vielmehr wird das medizinische Spektrum im Ev. Krankenhaus Kredenbach erweitert.“ Die Gesellschafter der Diakonie in Südwestfalen bedauern, dass zunehmend mehr „falsche oder unzureichende Informationen“ zur zukünftigen Struktur des Ev. Krankenhauses Kredenbach veröffentlicht werden.

Außerdem weisen sie entschieden darauf hin, dass die Unternehmensgruppe SMS weder von Kirche noch von Diakonie als gefährlich dargestellt wird. Pfarrer Günther Albrecht und Pfarrer Christoph Meyer bitten noch einmal darum, in der öffentlichen Diskussion keine Unwahrheiten zu verbreiten und fragwürdige Informationen zu überprüfen. Auch die Handzettel für Unterschriften- und Protestaktionen suggerierten zu Unrecht, die Diakonie wolle in Kreuztal keine Akutmedizin mehr leisten.

Meyer und Albrecht betonen, dass die Bernhard-Weiss-Klinik von der Diakonie als Akutkrankenhaus erhalten wird. Neben einer vollwertigen, Tag und Nacht besetzten Hauptfachabteilung für Innere Medizin, der Hauptfachabteilung Geriatrie, einer operativen Tagesklinik und einer unfallchirurgischen Praxis soll mit der Neurologie eine weitere Hauptfachabteilung in Kredenbach angesiedelt werden.

Die Innere Medizin, in der gegenwärtig drei Viertel aller Notfälle behandelt würden, erfahre sogar eine Aufwertung. Bereits im vergangenen Jahr sei allen Mitarbeitenden eine Beschäftigungsgarantie ausgesprochen worden. Meyer und Albrecht erklären darüber hinaus, dass Ev. Kirchenkreis und Diakonie erneut ein Gesprächsangebot an Dr. Heinrich Weiss gerichtet haben. „Abgesehen von einem Verkauf ist eine Zusammenarbeit für uns denkbar.“

1200 Demonstranten machten sich am Donnerstag auf den Weg zum Krankenhaus in Kredenbach

Fotos: wirSiegen.de
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