Wilgersdorf: Auch Zeugen können sich irren …

wS/wf. Wilgersdorf – 02.12.2012 – Die Nacht von Samstag auf Sonntag wird Christian K. nicht so schnell vergessen. Aufgrund von Zeugenaussagen wurde er in Nacht von der Polizei gesucht. Am Ende stellte sich heraus: Auch Zeugen können sich irren, Christian K. war unschuldig.

Wilgersdorf am Samstagabend gegen 21:10 Uhr. Nach einem Kneipenbesuch legt der Fahrer eines BMW e46 mit MK Kennzeichen eine Unfallflucht hin. Hauswände und andere Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Fahrer lässt das Fahrzeug zurück und flüchtet zu Fuß. Zeugen sind sich sicher: Das Unfallauto gehört Christian K..

Die Polizei leitet daraufhin natürlich die üblichen Fahndungsmaßnahmen ein. Die Eltern von Christian K. in Wilgersdorf werden aufgesucht, diese informieren ihren Sohn. Dieser meldet sich bei der Polizei, die ihn dann zu Hause in Siegen einen Besuch abstattet.

Christian K. wird befragt, ob er Alkohol getrunken hat, seine Kleidung und Schuhe werden von den Beamten in Augenschein genommen. Christian K. zeigt den Beamten Bilder von seinem BMW. Diesen roten BMW e36 fuhr er bis zum Freitag, hatte ihn aber nach Frankfurt verkauft.

Noch in der Nacht gegen 3:15 Uhr folgt dann der erlösende Anruf der Polizei bei Christian K.. Es hat sich um eine Verwechselung gehandelt, es handelte sich bei dem Unfall PKW nicht um sein altes Auto. Aufgrund anderer Einsätze verblieb den Polizeibeamten am Unfallort nur wenig Zeit, mit den Zeugen zu sprechen. Er kann also alles, was in der Nacht geschehen war vergessen.

Vergessen können somit auch einige Wilgersdorfer Bürger die Geschichte, die sich heute im Dorf in Windeseile verbreitete und Christian K. als Schuldigen hinstellt. Darum bitte genauso schnell verbreiten: Christian K. war nicht der unfallflüchtige Fahrer!

Halter und Fahrzeug haben mit einem Unfall in Wilgersdorf nichts zu tun … Foto: Privat

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