"Abfall gegen Fußball": Gute Resonanz auf Umweltaktion

(wS/hi) Hilchenbach – Die Aktion „Abfall gegen Fußball“ hat viele Anhänger gefunden. „Rund 40 Kinder und Jugendliche haben sich bereit erklärt, dabei zu helfen, die Wege, Wälder und Wiesen in Neunkirchens Ortsteilen von Müll zu befreien“, informiert Matthias Jung, der gemeindliche Umweltberater. Die Einsätze werden von den Heimatvereinen dokumentiert. Wer sich mindestens drei Mal in den Dienst der Umwelt gestellt hat, dem winken am Donnerstag – und damit rechtzeitig zum Eröffnungsspiel der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien – ein DFB-Trikot sowie ein Fußball.

Abfall gegen Fußball

„Natürlich waren Fußball und Trikot ein großer Anreiz“, so Jung, „dennoch hoffe ich, dass die Teilnehmer darüber hinaus für das Thema „Umwelt“ sensibilisiert worden sind und dass sie sich im besten Fall unserem Ehrenamt Sauberkeit oder einem der Heimatvereine anschließen und weiter für eine saubere Gemeinde sorgen“.

Die Erfahrungsberichte aus den Heimatvereinen bestätigen, dass das Müllsammeln keine bloße Pflichterfüllung war. In Zeppenfeld etwa wurden nicht nur die Mülleimer an Ruhebänken und Rastanlagen geleert, sondern auch zwei neue Tütenspender montiert. „Die Jugendlichen hatten sichtlich Spaß, auch weil sie – ganz nebenbei – den Umgang mit Akkuschrauber und Schraubenschlüssel lernten“, weiß Rüdiger Eisel, der Vorsitzende des Heimatvereins Zeppenfeld. Er ist sich sicher, dass einige der Jugendlichen „am Ball bleiben“ – auch über die WM hinaus.

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