Erndtebrücker Soldaten zu Gast bei D-Day-Feier

(wS/bw) Normandie/Erndtebrück – Eine zwölfköpfige Delegation des Luftwaffenstandortes Erndtebrück besuchte in der Zeit vom 3. bis zum 9. Juni 2014 die D-Day-Feierlichkeiten in der Normandie. Dabei nahm die Gruppe aus Offizieren und Feldwebeln des Einsatzführungsbereichs 2, unter der Leitung von Oberleutnant Max Arndt, an mehreren verschiedenen offiziellen Gedenkveranstaltungen teil.

Im Rahmen des Besuchsprogramms besuchte die Abordnung bekannte Schauplätze der alliierten Landung in der Normandie. Darunter beispielsweise (die auch aus dem Film „Der Soldat James Ryan“ bekannte) „Omaha Beach“ sowie „Utah Beach“. Darüber hinaus besuchte die Gruppe den gefallenen alliierten Soldaten gewidmete Denkmäler sowie den deutschen Soldatenfriedhof in der Nähe von La Cambe.

Einsatzführungsbereich 2, Hachenberg-Kaserne, Grimbachstraße 38, 57339 Erndtebrück Tel.: (0 27 53) 6 04 – 20 12, Fax: (0 27 53) 6 04 – 1 80, E-Mail: EinsFueBer2StabS1InfoPrOeA@bundeswehr.org Weitere Exkursionen führte die Erndtebrücker Abordnung dann noch zum Monte-Saint-Michel, eine im 11. Jahrhundert erbaute Abtei des Benediktinerordens an der Südwestküste der Normandie, zur ebenfalls im 11. Jahrhundert begonnenen Kathedrale in Bayeux, zum Feuerwerk nach Sainte-Mère-Église sowie zu weiteren Feierlichkeiten in der gesamten Normandie. „Die Eindrücke waren durchweg überwältigend“, so lautet zumindest das Fazit von Oberleutnant Max Arndt. „Eine solche Reise fördert das Verständnis füreinander und trägt entscheidend zum Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen bei“. Der Delegationsleiter hofft künftig wieder Gast in Frankreich sein dürfen, hat aber nun seinerseits erst einmal herzlich dazu eingeladen, „auch unseren Verband in Erndtebrück in Bälde zu besuchen“. Bildunterschrift 2014 PM 16 Bild 001.jpg Bild: Luftwaffe "Die Soldaten des Einsatzführungsbereichs 2 aus Erndtebrück (v. l. Oberfeldwebel Lorenz Demmer, Dustin Krieß und Daniel Hannebauer, Feldwebel Matthias Litwin, Oberleutnant Jan-Henrik Koßmann und Max Arndt, Bürgermeister Thiérry Lefort, Oberleutnant Frederic Luzay, Martin Pürschel, Christian Planck, Oberleutnant Marco Berner, Elmar Lodwig und Oberfeldwebel Eugen Michel) mit dem Bürgermeister der Gemeinde Douvres-la-Délivrande (Mitte) im Rahmen des Gedenkbesuchs beim Deutsch-Französischen Radarmuseum. Im Hintergrund ist ein Radar des Typs „Würzburg Riese“ zu sehen. Foto: Luftwaffe

„Die Soldaten des Einsatzführungsbereichs 2 aus Erndtebrück:  (v.li.): Oberfeldwebel Lorenz Demmer, Dustin Krieß und Daniel Hannebauer, Feldwebel Matthias Litwin, Oberleutnant Jan-Henrik Koßmann und Max Arndt, Bürgermeister Thiérry Lefort, Oberleutnant Frederic Luzay, Martin Pürschel, Christian Planck, Oberleutnant Marco Berner, Elmar Lodwig und Oberfeldwebel Eugen Michel) mit dem Bürgermeister der Gemeinde Douvres-la-Délivrande (Mitte) im Rahmen des Gedenkbesuchs beim Deutsch-Französischen Radarmuseum. Im Hintergrund ist ein Radar des Typs „Würzburg Riese“ zu sehen. Foto: Luftwaffe

Einen weiteren Höhepunkt stellte der Besuch des Radarmuseums in Douvres-la-Délivrande dar. Hier empfing Bürgermeister Thiérry Lefort die Erndtebrücker Delegation. Die ehemalige deutsche Radarstellung wurde bereits in den ersten Tagen der alliierten Offensive übernommen. Während der Feierlichkeiten in der nunmehr zum Museum umgebauten Radarstellung wurde der neue Name, „Deutsch-Französisches Radarmuseum“ feierlich enthüllt.

„Wie wichtig diese Freundschaft ist, zeigt uns die Geschichte, die hier in der Normandie in vielen Orten lebendig und erfahrbar ist“, stellte der Delegationsleiter, Oberleutnant Arndt in seiner auf Französisch vorgetragenen Ansprache zunächst einmal fest. Zum Abschluss betonte der Offizier „Seien Sie versichert, dass gerade wir als deutsche Soldaten der Gegenwart uns der Geschichte besonders bewusst sind und um unsere Verantwortung wissen.“

Weitere Exkursionen führte die Erndtebrücker Abordnung dann noch zum Monte-Saint-Michel, eine im 11. Jahrhundert erbaute Abtei des Benediktinerordens an der Südwestküste der Normandie, zur ebenfalls im 11. Jahrhundert begonnenen Kathedrale in Bayeux, zum Feuerwerk nach Sainte-Mère-Église sowie zu weiteren Feierlichkeiten in der gesamten Normandie.

„Die Eindrücke waren durchweg überwältigend“, so lautet zumindest das Fazit von Oberleutnant Max Arndt. „Eine solche Reise fördert das Verständnis füreinander und trägt entscheidend zum Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen bei“. Der Delegationsleiter hofft künftig wieder Gast in Frankreich sein dürfen, hat aber nun seinerseits erst einmal herzlich dazu eingeladen, „auch unseren Verband in Erndtebrück in Bälde zu besuchen“.

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