Junge Union postitioniert sich zum ZWS-Nahverkehrsplan

(wS/red) Kreuztal 30.04.2016 | Der Stadtverband der Jungen Union (JU) Kreuztal nimmt eine klare Position zum Nahverkehrsplan der ZWS ein, der die Schulzeiten in Kreuztal mächtig durcheinander wirbeln könnte. „Wir befürworten ganz klar eine Konsenslösung, bei der alle Beteiligten sagen können, dass sie nicht als Verlierer dastehen“, so der JU-Vorsitzende Julian Siebel.

Logo_ZWSEinschränkend fügte er jedoch auch hinzu: „Wir möchten eine Lösung sehen, die berücksichtigt, dass der Schulanfang nicht zu Unterricht bis in den späten Nachmittag führt. Gerade im Hinblick auf unsere weiterführenden Schulen, aber auch einiger Grundschulen, kann es nicht sein, dass der Unterricht erst um 8.30 beginnt. Das lehnen wir ganz entschieden ab!“

Die Schulen hatten die Bereitschaft signalisiert, den Beginn des Unterrichts auf 8 Uhr schieben zu können. Spätere Anfangszeiten würden jedoch beispielsweise für das Gymnasium bedeuten, dass die Betreuungsangebote ausgeweitet werden müssten und Unterricht am Nachmittag für die Sekundarstufe 1 unumgänglich würde. „Die Kosten, die auf die Schulen zukommen, organisatorische Probleme und Zusatzkosten für die Eltern und natürlich die Schwierigkeiten, in die unsere Vereine dadurch kommen sind für uns nicht akzeptabel. Ein Unterrichtsbeginn nach 8 Uhr ist für uns nicht möglich und kann nicht zur Diskussion stehen“, erklärte der JU-Ressortleiter für Schulpolitik, Pierce Petschat.

Logo_JU Junge Union KreuztalDie JU drängt auf eine Einigung zwischen ZWS und den anderen Interessensgruppen, allen voran den Schulen und mahnt dabei auch die ZWS bei ihrem Versprechen zu bleiben, eine Konsenslösung erreichen zu wollen. „Wir hoffen, dass bei der gemeinsamen Sitzung des Schulausschuss und des Ausschuss für Infrastruktur-, Umwelt- und Wirtschaftsförderung am 2. Mai eine Stellungnahme herauskommt, welche die Position der Schulen bzw. der Schüler, der Eltern und auch der Vereine ganz deutlich zum Ausdruck bringt und der ZWS signalisiert, dass Kreuztal bereit ist entgegenzukommen. Gleiches muss aber dann auch von der ZWS erwartet werden können!“

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