"Kunst gegen Bares" schnuppert 2016 wieder Landluft

(wS/red) Siegen 27.04.2016 | Das Siegener Team von „Kunst gegen Bares“ – der Kleinkunst Mixed Show – startet voller Elan in ihre vierte Spielzeit. Nach nunmehr schon drei erfolgreichen Jahren „Kunst gegen Bares“ kehren die Macher 2016 zu ihren bewährten Spielorten aus dem letzten Jahr zurück.

Ihre erste Station macht „Kunst gegen Bares“ am 5. Mai um 20 Uhr in der Kulturscheune Sonnenhof in Breitenbach. In der urigen Scheune des kleinen Bauernhofes der Familie Büdenbender wird zwischen alten Werkbänken und historischen Utensilien eine kleine Bühne aufgebaut auf der acht Künstler aus ganz Deutschland um die Gunst des Publikums werben werden.

Stand-Up-Comedian Falk Schug erzählt aus seinem Arbeitsleben. Fotos: Veranstalter

Stand-Up-Comedian Falk Schug erzählt aus seinem Arbeitsleben. Fotos (3): Veranstalter

An den Start gehen diesmal der Stand-Up-Comedian Falk Schug – im wahren Leben ein werdender Sozialarbeiter – berichtet er auf amüsante Weise von seinen ersten praktischen Erfahrungen im Arbeitsleben. Er berichtet von Höhen und Tiefen eines jungen Pädagogenlebens. Der Trend des Kevinismus würzt seine Storys mit Wiedererkennungswert.

„Insert Coin“ sind vier junge charismatische Straßenmusiker, die vor vier Jahren angefangen haben, die Limburger Innenstadt zu beschallen. Seitdem ziehen sie von Fußgängerzone zu Fußgängerzone, um jung und junggebliebene Zuhörer mit ihrer Musik zu begeistern. Den Spaß, den die vier Jungs mit ihrer Musik verkörpern, lässt den Funken auf das Publikum schnell überspringen und lädt dieses zum Tanzen oder auch einfach nur zum Zuhören ein.

Cüneyt Akan ist einer der Newcomer der Comedy-Szene. Doch wer bei ihm Klischee-Comedy mit Migrationshintergrund erwartet, hat sich geschnitten. Der Deutsch-Türke versteht es, auf charmante und liebenswerte Art über seine familiären, beruflichen und sozialen Probleme zu sprechen. Lasst es Euch nicht entgehen, wenn Cüneyt aus Wiesbaden sein Leid zwischen den unterschiedlichen Welten, mit viel Humor aber auch verletzten Gefühlen, auf sympathische Weise vorträgt.

Cüneyt Akan ist ein Newcomer in der Comedy-Szene.

Cüneyt Akan ist ein Newcomer in der Comedy-Szene.

Jost Heinrich Walter ist seit jeher ein alter Felsen. Wie viele alte Steine lag er herum, als er seinen Freund, den Roten Wehrmungo Benjamin Habeth, das erste Mal traf. Daraufhin fiel ein weiterer Stein vom Himmel und erschlug eine Schlange, die in drei Teile zerbarst. Der erste traf den Mungo, der plötzlich als graziler Mann seinen Schmerbauch an einen Kontrabass schmiegte, der zweite löschte den Mond und doch lässt sich erahnen, wo der dritte niederging. Denn ein finsterer Ruf durchdrang die Finsternis und im schwarzen Schein seiner Gitarre stand Jost H. Walter. Man nannte sie von da an: Agent J And The Red Mongoose. Doch auch aus der heimischen Region treten wieder drei Künstler an.

„Live The Beats“ ist eine Newcomer-Band aus Siegen, die sich aus einer Musik-AG des Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung in Siegen weiterentwickelt hat. Die fünf Musiker überzeugen durch frische und mitreißende Musik, und entwickeln auf der Grundlage bekannter und weniger bekannter Songs eigene musikalische Interpretationen, die den Zuhörer mitnehmen und zu einem Teil der „Live The Beats“- Performance werden lassen.

"Live The Beats" ist eine junge Band aus Siegen.

„Live The Beats“ ist eine junge Band aus Siegen.

Doch auch Familie Büdenbender, die Besitzer des Sonnenhofes, steuern einen Beitrag zu „Kunst gegen Bares“ bei. Mats, der 11 Jahre alte Sohn der Büdenbenders, wird zusammen mit seinem Kumpel Jona, ebenfalls 11 Jahre alt, einige Lieder zum Besten geben. Beide sind unzertrennliche Freunde und kennen sich schon aus Kindergartentagen. Seit einigen Jahren musizieren sie auch zusammen. Dabei ist Mats an der Gitarre und am Schlagzeug zu finden und Jona am Klavier. Somit werden schon die allerjüngsten bei „Kunst gegen Bares“ gefördert.

Tim Lechthaler kommt hier aus Siegen und hat sowohl als Slamer bereits einige Erfahrung als auch im Schauspiel. Bei der Theatergruppe tollMut hat er bereits bei 3 Produktionen mitgespielt und agiert auch hinter den Kulissen. Eher schräg als gerade kann man ihn bezeichnen und so wird auch seine Performance beim KGB. Moderiert wird Kunst gegen Bares erstmals von Lasse Samström. Im zur Seite steht Kim Miriam Judt, die sich über die Jahre als feste Co-Moderatorin etabliert hat.

Karten gibt es wie immer an der Konzertkasse oder an der Abendkasse, die um 19.15 Uhr öffnet. Seit diesem Jahr können Karten auch online bestellt werden. Einfach eine E-Mail an vvk@kgb-siegen.de schicken und die Karten werden Ihnen direkt nach Hause geschickt.

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