Der "Berliner Bär" kehrt zurück

(wS/si) Siegen 03.05.2016 | Immer mehr Bauabschnitte des Großprojektes „Siegen—Zu neuen Ufern“ sind abgeschlossen und langsam nimmt das neue Gesicht der Innenstadt Gestalt an. Dennoch sollen vertraute Dinge wieder ihren Platz finden und uns an die Geschichte des jeweiligen Ortes erinnern.

Nach „Henner“ und „Frieder“ im Herbst kehrt nun ein weiterer prominenter Siegener an seinen Platz zurück. Am Samstag, den 21. Mai, um 12.30 Uhr wird der Berliner Bär nach einer gründlichen Restaurierung an seinem Platz oberhalb des Kölner Tores feierlich enthüllt.

Diesen Standort für den "Berliner Bär" wünscht sich der Partnerschaftsverein. (Foto: Verein)

Der „Berliner Bär“ kehrt an seinen alten Standort zurück. (Foto: Partnerschaftsverein)

Vor fast genau 42 Jahren übergab am 8. Mai der damalige Spandauer Bezirksverordnetenvorsteher Karl Neugebauer den Berliner Bären im Rahmen der Festwoche zum 750-jährigen Bestehen der Stadt Siegen an den damaligen Oberbürgermeister Karl Althaus.

Der Berliner Bezirk Spandau brachte mit dem Geschenk seinerzeit seinen Dank dafür zum Ausdruck, dass Kreis und Stadt Siegen seit 1952 Spandauer Kindern mehrwöchige, kostenlose Erholungsaufenthalte im Siegerland ermöglicht hatten. Bis zur Übergabe des Bären 1974 waren dies rund 8.000 Kinder. Aus diesem Engagement entstand schließlich auch die Parterschaft mit Spandau.

Deshalb sind neben allen Siegener Bürgerinnen und Bürgern auch Gäste aus Berlin und die Mitglieder des Partnerschaftsvereins Siegen-Wittgenstein-Spandau zu der feierlichen Enthüllung eingeladen.

Vor fast genau drei Jahren musste der Berliner Bär den Bauarbeiten an der historischen Stadtmauer und am Kölner Tor weichen und wurde auf dem Bauhof in Weidenau eingelagert. Im vergangenen Jahr suchte der Bär schließlich per Abstimmung ein neues Zuhause, nach dem der Kulturausschuss zunächst beschlossen hatte, dass die symbolträchtige Figur nicht mehr an ihren alten Platz zurückkehren sollte.

Die Umfrage im Mai 2015 unter der Siegener Bevölkerung ergab ein klares Meinungsbild: Über 90 Prozent der Teilnehmer sprachen sich für den bisherigen Standort am Kölner Tor aus.

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