Gemeinde Neunkirchen und RWE verliehen Klimaschutzpreis

(wS/red) Neunkirchen 13.05.2016 | Klimaschutz ist ein Thema der Zukunft. Das wurde auch bei der Verleihung des Klimaschutzpreises der Gemeinde Neunkirchen und des RWE deutlich: Denn den ersten Preis teilen ein Kindergarten, eine Grundschule und die Realschule unter sich auf. Auf den zweiten Platz brachte es der Heimatverein Salchendorf. Und eine Anerkennungsurkunde erhielt das Unternehmen Heinrich Buhl GmbH. Dort fand die Preisübergabe in diesem Jahr auch statt.

Mit Urkunde und Gerbera: Neunkirchenes Bürgermeister Bernhard Baumann (rechts), RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth (links), Jan Weigel (vierter von rechts) und Umweltberater Matthias Jung (Mitte) freuen sich mit den Preisträgern des Klimaschutzpreises 2015. (Foto: Gemeinde Neunkirchen)

Mit Urkunde und Gerbera: Neunkirchenes Bürgermeister Bernhard Baumann (rechts), RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth (links), Jan Weigel (vierter von rechts) und Umweltberater Matthias Jung (Mitte) freuen sich mit den Preisträgern des Klimaschutzpreises 2015. (Foto: Gemeinde Neunkirchen)

Die Grundschule Salchendorf wurde ausgezeichnet, weil sie ihren naturnahen Schulgarten weiter ausgebaut hatte. Die Themen Mülldetektive und Bäume waren von den „Waldfüchsen“ des Kindergartens „Mittendrin“ aus Wiederstein behandelt worden. Dazu hatten die Erzieherinnen mit den Kindern Tipis und Tunnel aus Weidenruten gebaut. Etwas gestaltet hat auch der Biologiekurs der Realschule. Mehr als 10 Nistkästen, Futterplätze und Insektenhotels sind entstanden, für die in den nächsten Wochen Plätze gefunden werden sollen. Die Ideen für das Projekt entwickelte Biologielehrer Andreas Ludwig gemeinsam mit seinen Schülern.

„Diese Maßnahmen sind alle kleine Bausteine, um die Kinder und Jugendlichen für das Thema Umwelt zu sensibilisieren“, weiß Neunkirchens Umweltberater Matthias Jung. „Wer schon in jungen Jahren einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur lernt, wird – hoffentlich – auch in späteren Jahren sorgsam mit Ressourcen umgehen und einen intakten Lebensraum als etwas Kostbares wahrnehmen.“

So, wie das Bergbauteam des Heimatvereins Salchendorf. Es hatte im vergangen Jahr den Stollen „Bergmannshoffnung“ am Bergmannspfad geöffnet und unter Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes restauriert. Nun stellt er einen idealen Unterschlupf für Fledermäuse und Amphibien dar.

Eine Anerkennungsurkunde überreichten Bürgermeister Bernhard Baumann, Gemeindevertreter Jan Weigel und RWE-Kommunalbetreuer Stefan Engelberth an Henning Buhl. In seinem Unternehmen beschäftigt man sich nachhaltig mit der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduzierung des Verbrauchs fossiler Energien.

„Ich bin mir sicher, dass die Neunkirchener noch ganze Schubladen voller guter Ideen haben“, so Engelberth, der hinsichtlich des Klimaschutzpreises für das laufende Jahr bereits die Werbetrommel rührte. Auch für 2016 sollen umwelt- bzw. naturpädagogischen Projekte, Maßnahmen zu einer rationalen Energienutzung, die Nutzung erneuerbarer Energien und Energietechnologien gewürdigt werden. Den Preis in der Gesamthöhe von 1.500 Euro trägt das RWE zu zweidrittel.

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