Neun Rasern droht Fahrverbot

Bekämpfung überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr

(wS/ots) Siegen/Burbach 21.07.2016 | Da zu schnelles Fahren nach wie vor die Todesursache Nummer 1 auf unseren Straßen ist, wurden auch in den vergangenen Tagen in Siegen-Wittgenstein wieder gezielte Geschwindigkeitskontrollen der Kreispolizeibehörde durchgeführt.

Archivbild: Kay-Helge Hercher

Archivbild: Kay-Helge Hercher

Dabei wurden insgesamt neun Fahrzeugführer mit derart überhöhter Geschwindigkeit gemessen, dass ihnen nun sehr unangenehme Konsequenzen drohen: Sprich Anzeige, saftige Bußgelder, Punkte in Flensburg sowie mehrwöchige Fahrverbote.

So wurden am 18.07.2016 in Siegen im Bereich der L 719 (außerhalb geschlossener Ortschaft, erlaubt Tempo 70) fünf Raser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Negativer „Spitzenreiter“ war dabei ein Kradfahrer, der immerhin satte 131 km/h auf dem Tacho hatte. Gefolgt (in der Reihenfolge) von einem weiteren Krad mit 129 km/h und einem Alfa Romeo mit 127 km/h. Allen fünf im Bereich dieser Kontrollstelle erwischten Rasern droht nun ein Bußgeld von 240 bzw. 160 Euro, jeweils 2 Punkte in Flensburg und ein jeweils vierwöchiges Fahrverbot.

Die gleichen Konsequenzen kommen auch auf vier Fahrzeugführer zu, die am 20.07.2016 in Burbach auf der B 54 in eine dortige Geschwindigkeitsmessstelle der Polizei rasten. Hier (außerhalb geschlossener Ortschaft) ist Tempo 100 km/h erlaubt. Der „Tageschnellste“ – ein Audi-Fahrer – wurde hier jedoch mit Tempo 160 von der Polizei geblitzt. Gefolgt von einem Mercedes-Fahrer mit Tempo 152 und zwei VW-Fahrern mit 148 bzw. 147 km/h.

Die Polizei rät zu entsprechend vorsichtiger und vorausschauender Fahrweise und gibt zu bedenken, dass bereits 15 km/h mehr oder weniger über Tod oder Leben entscheiden können. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von 65 km/h sterben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern. Bei 50 km/h überleben 8 von 10 angefahrenen Fußgängern.

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