Aus „Frauengespräch“ einiges mitgenommen

Abgeordnete Angela Freimuth und Landtagskandidatin Manuela Rohde besuchten gemeinsam Siegener Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“:

(wS/red) Siegen /Düsseldorf 28.01.2017 | Eigentlich sollte das Treffen zwischen der Abgeordneten Angela Freimuth und Susanne Stötzel sowie Katharina Stephani vom Siegener Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“ schon Anfang Dezember im Düsseldorfer Landtag stattgefunden haben. Doch leider kamen den Siegenerinnen Termine dazwischen. Also kam die südwestfälische Abgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Freien Demokraten im NRW Landtag kurzerhand zum Informationsbesuch nach Siegen und brachte auch die Landtagskandidatin Manuela Rohde mit.

Trafen sich zum „Frauengespräch“ (v. l.) Susanne Stötzel, Manuela Rohde, Angela Freimuth (MdL) und Katharina Stephani.

Trafen sich zum „Frauengespräch“ (v. l.) Susanne Stötzel, Manuela Rohde, Angela Freimuth (MdL) und Katharina Stephani.

Enorm vielfältiges psychosoziales Angebot Stötzel und Stephani informierten über die vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangebote für Frauen. Freimuth interessierte sich in besonderer Weise für die Situation von Frauen und Kindern als Opfer von Gewalt im häuslichen Bereich und der Situation im Frauenhaus. „Mir war der Austausch mit den beiden Interessenvertreterinnen von Frauen einfach unglaublich wichtig“ verdeutlicht Freimuth „und ich habe aus unserem Frauengespräch einiges mitgenommen!“ Auch Manuela Rohde zeigte sich begeistert vom „enorm vielfältigen psychosozialen Angebot“.

Über welch vielfältiges psychosoziales Angebot der Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“ verfügt, verdeutlicht  Katharina Stephani (l.) der Abgeordneten Angela Freimuth (M.) und der Landtagskandidatin Manuela Rohde (r.).

Über welch vielfältiges psychosoziales Angebot der Verein „Frauen helfen Frauen e. V.“ verfügt, verdeutlicht Katharina Stephani (l.) der Abgeordneten Angela Freimuth (M.) und der Landtagskandidatin Manuela Rohde (r.).

Ein gutes Projekt! Besonderes Interesse galt ferner dem Projekt „Anonyme Spurensicherung nach Sexualstraften an Frauen“ (ASS) und der engen Kooperation mit den Gynäkologischen Abteilungen der Krankenhäuser des Kreises Siegen-Wittgenstein. Susanne Stötzel und Katharina Stephani veranschaulichten die besonderen Herausforderungen, da viele Opfer aufgrund der traumatischen Erfahrung oftmals nicht in der Lage seien, zeitnah die Entscheidung zu treffen, Anzeige zu erstatten und somit rechtsverwertbare Tatspuren zu sichern. Damit bliebe eine spätere Strafverfolgung in diesen Fällen schwierig. ASS ermöglicht nun die Spurendokumentation dieser wichtigen Beweismittel für 10 Jahre ohne sofortige Anzeigenerstattung. Die anonymisierte Archivierung erfolgt im Kölner Institut für Rechtsmedizin. Freimuth und Rohde waren sich einig: „Ein gutes Projekt! Die FDP unterstütze diesen Ansatz ausdrücklich.“

Fotos: FDP Kreisverband Siegen-Wittgenstein