Pechtag für einen Motorradfahrer

(wS/ots) Siegen 16.08.2018 | „Persönliches Pech“ so oder so ähnlich könnte die symbolische Überschrift des erlebten Tages eines Motorrad-Fahrers lauten, der am Mittwoch (15.08.2018) gegen Mittag von Polizeibeamten in Siegen-Weidenau kontrolliert worden ist. „Persönlich“ deshalb, weil der 31-jährige „Moped-Fahrer“ aus Dietzhölztal selbst verantwortlich ist für eine Reihe an missachteten Verkehrsregeln.

Doch der Reihe nach: Der Bitte der kontrollierenden Polizisten den Führerschein vorzuzeigen, kam der 31- Jährige nicht nach, weil er einen solchen überhaupt nicht besaß. Zudem stellte sich heraus, dass das an dem Zweirad montierte Kennzeichen nicht zu dem Motorrad gehörte, das der Mann aus Hessen benutzte. An diesem falschen Kennzeichen hafteten zu allem Überfluss auch noch ein fremdes Siegel und eine fremde TÜV-Plakette.

Damit war die Pechsträhne des Bikers noch nicht zu Ende, denn den geschulten Augen der kontrollierenden Beamten blieb nicht verborgen, dass der 31-Jährige in irgendeiner Form berauscht zu sein schien. Dies erwies sich nach einem Drogentest auch rasch als richtig, so dass der vom Pech Verfolgte auch noch mit zur Polizeiwache musste, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Motorrad haben die Polizisten gleich mit sichergestellt, weil sich Hinweise auf einen Diebstahl ergaben.

Den 31-Jährigen, fortan mit sofortiger Wirkung zum Fußgänger degradiert, erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen mehrerer  Verkehrsverstöße gegen das Strafgesetzbuch, das Straßenverkehrsgesetz und das Pflichtversicherungsgesetz.

Archivbild: wirSiegen.de

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