Junge Union Kreuztal weiterhin für Schließung des Ochsenweihers in Kredenbach

(wS/red) Kredenbach 11.09.2018 | Der Stadtverband der Jungen Union Kreuztal greift die wieder aktuell gewordene Diskussion um das Naturfreibad Ochsenweiher auf, um seine Position noch einmal zu verdeutlichen. „Wir sind nach wie vor für die Schließung. Für uns ist der Ochsenweiher finanziell schlicht nicht mehr tragbar.“ Das Naturfreibad musste in diesem Sommer früher geschlossen werden, da der Wasserverlust zu groß geworden war. Bürgermeister Kiß forderte nun eine Aufstellung der Kosten an, die bei einer Sanierung anfallen würden. „Eine Aufstellung der Kosten ist schön und gut. Aber sind wir ganz ehrlich. Die Brunnenbohrung war schon ein teures Unterfangen, welches 25.000 Euro gekostet hat, zumal die erste Bohrung damals nicht erfolgreich war. Die JU hatte in der damaligen Diskussion schon zu Bedenken gegeben, dass ein Brunnen alleine nicht ausreichen würde und daher die Schließung beantragt. Leider – muss ich in diesem Zusammenhang sagen- scheinen wir recht behalten zu haben“, so der Vorsitzender der JU, Julian Siebel.
In der damaligen Ratssitzung wurde mit 19 zu 19 Stimmen der CDU-Antrag auf Schließung des Naturfreibads abgelehnt. Schon damals hatten die Christdemokraten auf die hohen Kosten verwiesen und stattdessen vorgeschlagen, das Geld anderen Zwecken zuzuführen, wie beispielsweise den restlichen Naturfreibädern in Kreuztal. Die Junge Union hält an dieser Meinung fest. Nicht hinnehmbar sei es, dass nun möglicherweise wieder tausende Euros investiert werden. Siebel schildert dabei mehrere Gründe, warum das Bad eigentlich nicht zu halten sei. „Wir haben sowieso zu wenig Badepersonal. Der Ochsenweiher bindet eine Badeaufsicht, die auch woanders eingesetzt werden könnte. Dann sind die Kosten insgesamt zu hoch. Hier sagen wir klar: Im gleichen Tal haben wir mit dem Naturfreibad Zitzenbach und dem Müsener Freibad zwei sehr attraktive Alternativen.“ Julian Siebel lobt ausdrücklich die Bemühungen der Interessengemeinschaft das Freibad zu erhalten.

Doch sei es nun, so die JU, an der Zeit auch mal an die Allgemeinheit zu denken. „Wir haben viele andere Herausforderungen in Kreuztal, für die Geld benötigt wird. Unser Stadtverband hält weiterhin an seinem damaligen Vorgehen fest. Daher appellieren wir an die Fraktionen in Kreuztal: Nein zu weiteren Maßnahmen, die unnötig viel Geld kosten. Ja zur Schließung des Ochsenweihers und Einsatz des jährlich aufzubringenden Geldes für die anderen Naturfreibäder im Stadtgebiet. Das wäre die richtige Politik für die Allgemeinheit!“

Archivfoto wirSiegen

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