40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Lennestadt trainierten den Ernstfall

(wS/ots) 31.03.2019 Lennestadt | Außergewöhnliche Einsatzszenarien zu trainieren ist für die Feuerwehr immer recht schwierig, wenn es an passenden Übungsobjekten fehlt. Umso wichtiger ist daher die Unterstützung von Firmen, die eine solche besondere Ausbildung möglich machen. Eine dieser Firmen ist innogy SE, die Kommunen, in denen sie Netzbetreiber ist, ein Training im Bereich Strom und Gasbrandbekämpfung anbietet.

An einer solchen „Heissausbildung“ nahmen am vergangenen Samstag 40 Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr Lennestadt in Meggen teil. Erstmals konnte an einer mobilen Übungsanlage geübt werden. In den vergangenen Jahren musste man immer erst nach Dortmund fahren, um an einem solchen Training teilnehmen zu können. Daher war es nun erheblich praktischer, „zu Hause“ üben zu können. Als Ausbilder standen Peter Kraft und Holger Krasemann von der Firma traicon-brandschutz zur Verfügung, beide mit langjähriger Berufserfahrung bei einer großen deutschen Berufsfeuerwehr und auch schon viele Jahre im Bereich der Heissausbildung unterwegs.

Nach einer etwa einstündigen theoretischen Einführung in das Thema ging es für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Lennestadt ans Werk. An der ersten Station ging es um die Personensuche mithilfe einer Wärmebildkamera in einem Keller. Bei der zweiten Station wurde dann die Bekämpfung eines Gasbrandes geübt. Sicherlich keine alltägliche und einfache Situation, aber mit dem Wissen und der Unterstützung der Ausbilder hatte man hier Gelegenheit, mal „in Ruhe“ eine Gasflamme einfangen zu können. Gleichwohl bei echten Einsätzen sicher noch ein anderer Stressfaktor herrscht, wird diese Ausbildung dazu beitragen, zukünftig in einer möglichen Einsatzsituation einen kühlen Kopf zu bewahren.

Fotos: (ots) Feuerwehr Lennestadt