BPOL NRW: Streitigkeiten im IC eskalieren; Bundespolizei schreitet ein

(wS/ots) Köln 05.03.2019| Die Bundespolizei musste nachts wegen eines randalierenden Reisenden im IC ausrücken

Zurückliegende Nacht kam es im IC 2020 auf dem Weg von Köln nach Osnabrück zu Streitigkeiten zwischen Reisenden. Ein Reisender beleidigte mehrere Fahrgäste und schlug auf einen Mann ein. Die Notbremse des Zuges wurde betätigt und die Bundespolizei alarmiert.

Gegen 02:30 Uhr wurde die Bundespolizei zu einer Streitigkeit in den IC 2020 gerufen. Der Zug musste im Bahnhof Köln Mülheim außerplanmäßig halten, da ein Reisender mehrfach versuchte die Notentriegelung zu öffnen und die Notbremse zog. Nach Ankunft der Streifenbesatzung stellte sich heraus, dass ein 30-jähriger Braunschweiger grundlos mehrere Reisende anpöbelte. Er beleidigte zwei Frauen und einen Mann. Dieser versuchte ihn zu beruhigen und wurde daraufhin mit Faustschlägen attackiert. Der Geschädigte sprühte mit seinem Pfefferspray gegen den Angreifer. Luftnot nahm der Aggressor zum Anlass, den IC außerplanmäßig in Köln Mülheim zum Halt zu bringen.

Er betätigte die Notentriegelung der Wagontür und die Notbremse. Im Zug befindliche Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG wurden auf den Vorfall aufmerksam und fanden eine geöffnete Zugtür sowie einen verletzten Mann vor. Sie hielten den Braunschweiger bis zum Eintreffen der Bundespolizei fest, die den Aggressor vorläufig fest nahmen. Die Bundespolizei erstattete Anzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.


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