Wilnsdorfs Zukunft steht auf breiter Basis: Rat beschließt mit großer Mehrheit Haushaltsplan 2020

(wS/red) Wilnsdorf 09.12.2019 | Wilnsdorfs Zukunft steht auf breiter Basis – Rat beschließt mit großer Mehrheit Haushaltsplan 2020

Bei nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung hat der Rat der Gemeinde Wilnsdorf am vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit den Haushaltsplan 2020 verabschiedet. Damit ist der Weg frei für Investitionen und Unterhaltungsmaßnahmen in Höhe von mehr als 12,6 Mio. Euro, die im kommenden Jahr in die Wilnsdorfer Infrastruktur fließen sollen. Profitieren werden vor allem Schulen, Feuerwehrgeräte- und Bürgerhäuser, die kommunalen Straßen und noch nicht barrierefrei ausgebaute Bushaltestellen.

Der 350 Seiten dicke Entwurf von Bürgermeisterin Christa Schuppler, Kämmerer Daniel Denkert und ihren Kollegen erfuhr lediglich eine Änderung: das Budget für die Bauleitplanung und städtebauliche Planung wurde um 250.000 Euro erhöht, damit die Verwaltung gegebenenfalls externe Unterstützung einkaufen kann. Durch diesen zusätzlichen Mittelwunsch steigt das geplante Defizit des kommenden Jahres auf rund 710.000 Euro, dennoch das beste Planergebnis seit zwölf Jahren. „Ich freue mich sehr, dass die Verwaltung und ich für unsere Haushaltsplanung erneut ein so deutliches Votum des Rates erhalten haben“, sagte Bürgermeisterin Schuppler nach der Beschlussfassung. „Wichtige Entscheidungen auf eine breite Basis zu stellen, gemeinsam zu tragen über die Parteigrenzen hinweg, das ist schon immer die Stärke der Gemeinde Wilnsdorf gewesen“, dankte sie dem Rat für eine gute Zusammenarbeit.

Mit dem mehrheitlichen Ratsbeschluss im Rücken können Bürgermeisterin und Verwaltung nun die von ihnen geplanten Maßnahmen für 2020 angehen. Neben den Bauvorhaben im Bereich der Grundschulen (Anbau an die Grundschule Niederdielfen, Planung eines Neubaus der Grundschule Wilnsdorf) und der Feuerwehrgerätehäuser (die Modernisierung in Rinsdorf und Oberdielfen wird 2020 abgeschlossen sein, Planungen für Wilgersdorf und andere Standorte laufen) will Schuppler vor allem die vielen Ideen aus dem Integrierten Kommunalen Entwicklungskonzept (IKEK) Schritt für Schritt Realität werden lassen. Das Strategiepapier wurde im Sommer 2019 beschlossen, nach einem intensiven Arbeitsprozess mit engagierter Bürgerbeteiligung. Dabei sieht die Bürgermeisterin sich und die Verwaltung in doppelter Rolle: „Wir müssen unsere kommunalen Projekte verfolgen, etwa die Modernisierung der Mehrzweckhalle Anzhausen, aber daneben wollen wir auch andere Projektträger darin unterstützen, ihre Ideen zu verwirklichen“, formuliert Schuppler einen ambitionierten Arbeitsauftrag fürs kommende Jahr.

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