Mut-Mach-Wochen in Siegen-Wittgenstein und Olpe/Aktionen starten am 31. August

(wS/red) Siegen-Wittgenstein/Olpe 28.08.2020 | Ängste abbauen und Barrieren verringern

Das hat sich das Bündnis gegen Depression, ein bundesweit spendenfinanzierter Zusammenschluss im psychosozialen Bereich Tätiger und Interessierter, zur Aufgabe gemacht. Um der „Volkskrankheit Nr. 1“ ein Gesicht zu geben und sie bewusst zum Thema zu machen, veranstaltet das lokale Bündnis in Siegen-Wittgenstein und Olpe die „Mut-Mach-Wochen“ (ehemals „Mut-Tour“).
Vom 31. August bis 13. November werden verschiedene Ausstellungen, Vorträge und Filme rund um das Thema Depression in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe angeboten. Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt. „Mit den Mut-Mach-Wochen möchten wir Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit geben, sich über Depressionen zu informieren und ihnen vor allem zeigen, dass die Wichtigkeit ihrer Erkrankung trotz Corona nicht aus dem Fokus rücken darf“, betont Katharina Stocks-Katz vom Organisationsteam.
Los geht es mit der Kunstausstellung „Inklusion: exklusiv-kreativ“, die bis zum 29. September zu den gewohnten Öffnungszeiten im KrönchenCenter in Siegen besucht werden kann. In einem knapp dreistündigen „Lachyoga-Workshop“, der am Samstag, 12. September, ab 11:00 Uhr in den Räumen des Sozialdienst katholischer Frauen e.V. (Häutebachweg 5 ) in Siegen stattfindet, erfahren die Teilnehmer, wie sie mehr Lachen in ihr Leben bringen können.

Am Donnerstag, 24. September, wird im DRK-Mehrgenerationenhaus (Löherweg 9) in Olpe um 17:30 Uhr der Film „Mit Leid – Ein Film über Angehörige von psychisch Kranken“ gezeigt. Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch. Ein weiterer Film läuft am Mittwoch, 7. Oktober, 18:00 Uhr, in den Räumen der Diakonie (Sandstr. 26) in Siegen: Unter dem Titel „Neben der Spur – Von der Depression aus der Bahn geworfen“ geben fünf Betroffene realistische und berührende Einblicke in das Leben mit einer psychischen Erkrankung.

Häufig sind auch ältere Menschen von einer Depression betroffen. Ihr Leben mit der Krankheit ist Thema des Films „Überwindungen“, der am Mittwoch, 28. Oktober, 18:00 Uhr, in den Räumen des Sozialdienstes katholischer Frauen in Siegen gezeigt wird.

Beim Vortrag „Alter schützt vor Depression nicht“ informiert Psychiater Rüdiger Saßmannshausen über die Entstehung, Merkmale und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit. Der Vortrag findet am Mittwoch, 28. Oktober, 19:00 Uhr, im Haus des Gastes (Wilhelmsplatz 3), in Bad Laasphe statt. Wie sich ein psychisch Erkrankter fühlt, ist für sein Umfeld häufig nur schwer nach zu vollziehen. Fotografin Nora Klein zeigt auf ihren Bildern die Gefühlswelt depressiver Menschen. Im Gespräch mit einer Projektteilnehmerin stellt sie ihre Arbeit und den entstandenen Bildband vor. Die Veranstaltung „Mal gut – mehr schlecht“ findet am Mittwoch, 4. November, um 15:00 Uhr in Lorenz-Jaeger-Haus (Frankfurter Straße 24) in Olpe statt.

Seelische Erkrankungen gehen uns alle an. Doch wie bemerkt man selbst, dass man betroffen ist und wie bemerkt man es bei seinem Partner oder im Freun­deskreis? Um diese Fragen geht es am Dienstag, 10. November, 16:30 Uhr, im Vortrag von Dr. med. Anja Reddert, Fach­ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, im Forum der Volkshochschule Olpe (Kurfürst-Heinrich-Straße 34).

Die „Mut-Mach-Wochen“ enden mit dem Schauspiel „All das Schöne“, das am Freitag, 13. November, um 19:30 Uhr im Bruchwerktheater (Siegbergstr. 1) in Siegen gezeigt wird. Das Stück von Duncan Macmillan erzählt herzzerreißend und gleichzeitig komisch über Abgründe und Hoffnungen, über das, was uns verzweifeln und das, was uns leuchten lässt.

Für den „Lachyoga-Workshop“ und für das Schauspiel „All das Schöne“ ist eine Anmeldung erforderlich. Diese nimmt Katharina Stocks-Katz, Telefon 0271 333-2808 entgegen. Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe (und ggf. kurzfristigen Änderungen) finden Interessierte auf der Homepage des Bündnisses gegen Depression Olpe-Siegen-Wittgenstein oder bei Katharina Stocks-Katz, Telefon 0271 333-2808.

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