TV Jahn Wanderung zu den Elwetritschen ins Dahner Felsenwand

(wS/red) Siegen 23.09.2020 | Und wieder hat er es getan: Traditionell im Spätsommer ist der TV Jahn Siegen auf Wandertour gegangen – dieses Mal in die Südpfalz. Die Südpfalz ist ganz besonders schön rund um die kleine Stadt Dahn mit seinem Wandergebiet, dem Dahner Felsenland – also genau das richtige Ziel für die Wanderbegeisterten des Siegener Sportvereins. Denn egal, welche Wege man dort wandert, plötzlich steht man vor riesigen Felsformationen, auf die man entweder selber klettern oder von unten nur bestaunen kann.


Um diese außergewöhnliche Landschaft zu erkunden, haben sich die zwölf Jahner Anfang September in die Pfalz aufgemacht. Zum Einlaufen hatte Wanderführer Ignaz Seiler die Truppe direkt nach der dreistündigen Fahrt auf den Dahner Rundwanderweg geschickt, bevor es dann ins Hotel ging. Am zweiten Tag stand der Dahner Felsenpfad auf dem Programm, der mit der imposanten, 25 Meter hohen Felsformation „Braut und Bräutigam“ direkt vom Hotel aus startete. Nach rund 15 Kilometern und vielen beeindruckenden Felsen kam am Ende dann, wie es sich gehört, die lang ersehnte Einkehr in eine Hütte, bei der die Truppe festgestellt hat, dass eine normale Weinschorle in der Pfalz in halben Litern serviert wird. Zum Glück war der Weg ins Hotel dann nicht mehr allzu weit.


Am zweiten Tag wanderten die Jahner auf dem Napoleon Steig, der seinen Namen von einem Felsen hat, der aussieht wie das Profil des französischen Herrschers – erkennen konnte man das aber irgendwie nicht. Toll war der Fels trotzdem.
Die schönste Wanderung kam am letzten Tag: Der Bärensteig, der sehr abwechslungsreich war, tolle Ausblicke bot, anstrengende Kletterpartien enthielt und leckeres Bier und Würstchen auf einer Hütte beinhaltete.
Einen Elwetritsch hat übrigens niemand gesehen, obwohl die Pfälzer sagen, dass man schnell von ihnen angegriffen wird. Die Pfälzer trinken zum Schutz vor und während der Jagd auf Elwetrische Alkohol. Vielleicht ist den Siegenern ja deshalb eine Begegnung mit dem hühnerähnliche Wesen erspart geblieben – oder vielleicht, weil es doch nur ein Fabelwesen ist.

Fotos und Bericht: TV Jahn Siegen