Andersson vs. Andersson – TuS Ferndorf besiegt den VfL Lübeck-Schwartau mit 27:23

(wS/red) Kreuztal 01.05.2021 | Auch das fünfte Spiel in Folge kann der VfL Lübeck-Schwartau nicht gewinnen

Es gab bisher zehn Begegnungen zwischen dem TuS Ferndorf und VfL Lübeck-Schwartau und die Statistik spricht eindeutig für Ferndorf. Sieben Spiele gewann der TuS, zwei gewann der VfL und ein Spiel endete mit einem Remis.

Julius Lindskog-Andersson und sein Vater Robert Andersson. Der eine Trainer beim TuS Ferndorf, der andere Rückraumspieler bein VfL Lübeck-Schwartau.  Foto: Peter Trojak

Auf obigem Foto meint man Robert Andersson anzusehen, wie gerne er mal mit seinem Sohn in EINEM Team spielen würde, aber das hatten ja im letzten Jahr auch alle Ferndorfer gedacht/gehofft.

Es war ein holpriger Start beider Teams, in der 2. Minute gab es direkt einen Siebenmeter für die Gäste aus der „Hansehölle“, den allerdings verwarf  kein geringerer als Julius Lindskog-Andersson, der Sohn des TuS-Trainers Robert Andersson. Aber danach lief es gut für die Gäste und sie lagen in der 8. Spielminute mit einem 0:3 in Front. Wohlgemerkt, in der 8. Minute, in dieser Zeit gab es nichts zählbares für Ferndorf zu holen.

Foto: TuS Ferndorf

Trainer Robert Andersson
Wir machen wieder mehr Tore und heute waren wir in der Abwehrarbeit und im Tor sehr, sehr gut.

Die Ferndorfer wussten, dass sie jetzt reagieren müssen und sie taten es auch…und wie. Torben Matzken legte zwei mal hintereinander das Spielgerät im Lübecker Tor ab, aber das war es noch lange nicht. In Folge spielte jetzt eigentlich nur Ferndorf, es war die 9. Minute, als Torben Matzken sein Tor zum 1:3 erzielte und wir schrieben die 21. Minute, als aus dem anfänglichen 0:3 auf der Anzeigetafel ein 11:6 wurde. Ferndorf hatte in dieser Zeit 11 Tore erzielt und der VfL derer 3. Das lag aber nicht nur am schnellen offensiven Spiel der Hausherren, sondern auch an der sehr guten Abwehr und dem überragenden Marin Durica im Tor, der hatte einen absoluten Sahnetag erwischt.

Wer jetzt dachte, OK, Klasse, weiter so, der irrte, als sich Ferndorf schon auf der Siegerstraße sah, machte das Glück eine Kehrtwende und wanderte mal eben zu den Gästen rüber. Julius Lindskog-Andersson ließ sich nicht lange bitten und verkürzte auf 11:7. Ferndorf produzierte jetzt viele Fehler und der Gegner traf jetzt am laufenden Band. Man rieb sich in der Stählerwiese in der 27. Minute verwundert die Augen, denn aus dem 11:6 der Gastgeber war nun ein 11:13 geworden, ein „total verrücktes Spiel“ zu diesem Zeitpunkt.

Foto: TuS Ferndorf

Trainer Robert Andersson
Wir haben noch zu viele einfache technische Fehler gemacht, hatten aber eine gute Phase, als wir mit 11:6 in Führung lagen.

Doch Ferndorf erholte sich schnell, Niklas Diebel und Josip Eres verwandelten und so zog man mit einem 13:13 zum Pausentee.

Die Siegerländer kamen besser aus der Kabine und hatten auch Anwurf und Niklas Diebel und der heute ebenso überragende Mattis Michel mit einem verwandelten Siebenmeter brachten die Ferndorfer wieder mit 15:13 in Front.

Ferndorf legte immer wieder vor und die Gäste verkürzten, aber der TuS ließ sie nicht mehr wirklich rankommen, wenngleich die Abstände auch nur jeweils 1-3 Tore betrugen.

Foto: TuS Ferndorf

Ferndorf spielte jetzt sehr, sehr gut und die gut stehende Abwehr und der weiterhin überragend haltende Marin Durica waren der Garant für den Sieg.
Die meisten Tore erzielte Mattis Michel, es waren derer acht Stück, drei davon waren eiskalt verwandelte Siebenmeter. Josip Eres verwandelte ebenfalls einen Siebenmeter und somit war die Trefferquote bei den Strafwürfen wieder bei 100 %, BRAVO.

Marin Durica im Tor kam auf grandiose 16 Paraden, oder um es genau zu formulieren, von 39 Würfen auf sein Tor hielt er 16 Stück und das bringt ihm eine Quote von 41,03 % ein, sein Gegenüber aus Lübeck musste sich mit 6 Paraden und einer Quote von 18,18 % begnügen.

Und man muss sich auch immer wieder vor Augen halten, dass der TuS-Kader beileibe noch nicht wieder bei 100 % ist, aber da wird der ehemalige Rechtsaußen des TuS, der heutige Athletiktrainer Kevin John sein Bestes geben.

Fazit: Der TuS Ferndorf gewinnt trotz etlicher technischer Fehler , aber einer bravourösen Leistung verdient und hat damit die Abstiegsränge der Tabelle verlassen und befindet sich derzeit auf Platz 15.

Ausruhen ist nicht, die Mannschaft fährt noch am Samstag in den hohen Norden, denn das planmäßige Rückspiel beim VfL Lübeck-Schwartau findet dort statt, Anwurf ist am Sonntag um 16:00 Uhr.

Sie können wie immer auf Sportdeutschland dabei sein und dem TuS die Daumen drücken.

Allen einen schönen 1. Mai-Feiertag und ein schönes Wochenende. NODDA

Pressekonferenz nach dem Spiel. Foto: Peter Trojak

Tor: Marin Durica mit 16 Paraden

Torschützen:
Mattis Michel 8/3
Torben Matzken und Josip Eres je 4
Niklas Diebel 3
Julian Schneider, Lucas Schneider und Andreas Bornemann je 2
Christopher Klasmann und Thomas Rink je 1

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