NRW-Fördermittel für Burbacher Projekte i.H.v. rund 1,3 Millionen Euro

(wS/bu) Düsseldorf/Burbach 13.08.2022 | Mit rund 50 Millionen Euro unterstützen Land und Bund in diesem Jahr Kommunen dabei, den Sanierungsstau in ihren Sportstätten abzubauen. Mit dem Investitionspakt „Wir machen NRW fit“ können jetzt 66 Projekte verwirklicht werden. Da der Bund seinen Finanzierungsanteil von 75 auf nunmehr 50 Prozent abgesenkt hat, erhöht das Land Nordrhein-Westfalen seine eigene Förderquote auf 40 Prozent – so bleibt es unter dem Strich für die Städte und Gemeinden dabei, dass 90 Prozent der Kosten für die Modernisierungsmaßnahmen übernommen werden. Von dem Fördertopf profitiert auch die Gemeinde Burbach: 730.000 Euro fließen in die Sanierung des Mehrgenerationen Sport- und Skaterparks neben dem Sportplatz des VfB Burbach im Gewerbepark Burbach.

„Der Förderbescheid ist eine richtig gute Nachricht zum Ende der Sommerferien für Burbach. Sport, Vereinsleben, Ehrenamt – das bewegt unsere Gemeinschaft vor Ort, hält uns zusammen und macht uns stark. Mit Investitionen in moderne Sportstätten investieren wir deshalb direkt in das soziale Miteinander und die Lebensqualität der Menschen, die bei uns im Siegerland leben“, freut sich Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers.

„Wir sind dankbar und froh, dass die Landesregierung für den abgeschmolzenen Finanzierungsanteil des Bundes einspringt und den Kommunen weiterhin ermöglicht, wichtige Projekte für den Sport mit einer Beteiligung von nur zehn Prozent der Kosten zu stemmen. Es ist ein Drama, dass die Bundesregierung den Investitionspakt mit dieser Förderrunde beerdigt und damit viele Kommunen, Sportvereine, ehrenamtlich Aktive und Familien im Regen stehen lässt“, erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Jens Kamieth. Bei ihrem Besuch anlässlich der Feierstunde zur Eröffnung der Alten Vogtei in Burbach am Donnerstag kündigte NRW-Heimat- und Bau-Ministerin Ina Scharranbach außerdem an, dass auch die denkmalgerechte Sanierung des Landhauses Ilse in Burbach mit 580.000 Euro gefördert werden wird. Die Villa im Bauhaus- Stil ist der architektonische Zwilling des Weltkulturerbes Haus am Horn in Weimar, deren kultur- und
architektur-historische Bedeutung lange Zeit unentdeckt blieb. Im Bauhausjahr 2019 erlangte das Gebäude indes bundesweite Aufmerksamkeit unter Bauhaus- und Architektur-Kennern.

Hintergrund:
Der Investitionspakt wurde vor zwei Jahren aufgelegt, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen. In diesem Jahr trägt das Land NRW rund 24,7 Millionen Euro, der Bund 25,4 Millionen Euro – für die Städte und Gemeinden bleibt ein Finanzierungsanteil von rund 8,9 Millionen Euro. Das Programm sollte ursprünglich bis Ende 2024 laufen, der Bund hat jetzt allerdings angekündigt, den Pakt schon nach der aktuellen Förderrunde zu beenden.

Anzeige/WerbungJetzt clever werben bei wirSiegen.de – Infos hier