4400 Kubikmeter Erdreich weichen für den Hospizneubau

wS/dsw.   Siegen  –  Nach fünfjähriger Planungs- und Spendenzeit rückt das Ziel in greifbare Nähe. Der Neubau des Evangelischen Hospiz’ Siegerland hat begonnen und das Gebäude soll voraussichtlich im Mai des kommenden Jahres eingeweiht werden.

Doch bis zur Eröffnung ist noch einiges zu tun: Insgesamt 4400 Kubikmeter Erdreich werden derzeit ausgehoben und abtransportiert. Innerhalb von einer Woche entsteht so die Grundlage des Neubaus ­– eine Baugrube mit einer Fläche von 1100 Quadratmetern.

Welche Schritte als nächstes geplant sind, erklärt Hospizleiter Burkhard Kölsch: „Wir hoffen, dass noch in diesem Jahr ein geschlossener Rohbau entsteht.“ Voraussetzung hierfür sei beständiges Wetter im November. „Im Winter soll dann der Innenausbau erfolgen, so dass wir im Frühling des kommenden Jahres umziehen können.“ In dem Neubau entstehen unter anderem acht klimatisierte Zimmer mit eigenem Badezimmer und Terrassenzugang. Mit 26 Quadratmetern sind die Zimmer so groß, dass Angehörige auf einem Schlafsofa mit im Raum übernachten können.

„Durch den Neubau möchten wir die Zimmeranzahl nicht erhöhen, sondern den todkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine höhere Qualität bieten.“ Wie Kölsch erklärt, „haben vor allem die vielen Einzelspenden sowie die Großspenden der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW und der ARD-Fernsehlotterie das Bauprojekt ermöglicht“.

Am Evangelischen Hospiz Siegerland werden die Baupläne in die Tat umgesetzt. (von links) Pfarrer Christoph Meyer, Vorsitzender des Evangelischen Krankenhausvereins Siegerland, Burkhard Kölsch, Hospizleiter, und Dr. Josef Rosenbauer, Geschäftsführer der Diakonie in Südwestfalen, sind zuversichtlich, dass der Neubau im Mai des kommenden Jahres eröffnet werden kann.



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