Zoll überprüft bundesweit die Gebäudereinigerbranche

wS/zo Dortmund – Im Rahmen einer bundesweit zeitgleich stattfindenden Schwerpunktprüfung waren Dortmunder Zollbeamte vom 05. Dezember bis 11. Dezember 2012 gegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung im Einsatz. Im Focus stand diesmal die Gebäudereinigerbranche.

Im Hauptzollamtsbezirk vom Kreis Recklinghausen bis zum Kreis Siegen – Wittgenstein waren in der Woche 82 Zöllnerinnen und Zöllner im Einsatz und überprüften dabei 130 Objekte von 123 Unternehmen. Weiterhin wurden 401 Personenbefragungen durchgeführt.

Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen liegen bei 46 Arbeitnehmern und bei 65 Arbeitgebern Anhaltspunkte für Gesetzesverstöße vor.

Hierbei handelt es sich im Einzelnen um:

–       Leistungsbetrug in 10 Fällen
–       Meldepflichtverletzungen in 41 Fällen
–       Verstößen gegen die Einhaltung des Mindestlohns in 22 Fällen

Es wurden 7 Strafverfahren und 54 Bußgeldverfahren eingeleitet. Ziel der Kontrollen ist es, präventiv tätig zu werden um besonders anfällige Branchen auf Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung zu überprüfen. „Fazit der hiesigen Kontrolle ist, dass doch nicht alles sauber ist, was glänzt. Der Zoll wird weiterhin mit Nachdruck gegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung vorgehen, damit der Ehrliche nicht der Dumme ist“, so Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund.

Die Ermittlungen dauern an.

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