Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS) unterstützen Tag der Kinderhospizarbeit

wS/si – VWS – Grünes Band symbolisiert Tag der Kinderhospizarbeit  –  –  –  Die Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS) unterstützen am 10.2.12 den Tag der Kinderhospizarbeit. Um den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und Verbundenheit auszudrücken, haben sich der ambulante Kinderhospizdienst in Siegen und der heimische ÖPNV-Anbieter diesmal etwas Besonderes einfallen lassen: In etwa 140 Bussen werden grüne Bänder als Symbol der Hoffnung an den Fahrscheindruckern im Eingang der Busse befestigt. „Uns ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen und wir wünschen uns, dass sich immer mehr Menschen mit den erkrankten Kindern und deren Familien identifizieren, erläutert Karl-Hermann Meiswinkel, stellvertretender Betriebsleiter der VWS und ergänzt: „Der Kontakt zwischen der VWS und dem ambulanten Kinderhospizdienst Siegen besteht schon über einige Jahre hinweg.

Als uns die Anfrage diese Aktion zu unterstützen erreichte, waren wir sofort von der Idee begeistert“. Bei der Aktion wird nicht nur das grüne Band am Fahrscheindrucker angebracht, auch die Busfahrer der VWS erhalten entsprechende Informationen, die es ihnen ermöglichen, eventuelle Fragen der Fahrgäste zu beantworten.“ Der Tag der Kinderhospizarbeit dient nicht nur dazu, sich mit den erkrankten Kindern, deren Geschwistern und Eltern zu solidarisieren und die Inhalte der Kinderhospizarbeit sowie deren Leistung bekannter zu machen.

Parallel sollen mehr Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zur ideellen und finanziellen Unterstützung gewonnen werden. Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. wurde 1990 von Familien gegründet, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt waren. Er arbeitet bundesweit, fördert die Vernetzung der betroffenen Familien und bietet Anlaufstellen an verschiedenen Orten. Der ambulante Kinderhospizdienst Siegen wurde im Jahr 2006 eröffnet und bietet seitdem eine Begleitung der Familien in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe an. „Wir begleiten von der Diagnose bis über den Tod hinaus und im persönlichen Trauerprozess, vor allem möchten wir durch unser Angebot die Lebensqualität der betroffenen Kinder und deren Familien verbessern“, so Dr. Ulla Gerhards, Koordinatorin des ambulanten Kinderhospizvereins Siegen, der im März sein fünfjähriges Bestehen feiert.

Foto: Grüne Bänder machen auf die Arbeit des Kinderhospizvereins Siegen aufmerksam (v. links Dr. Ulla Gerhards und Karl-Hermann Meiswinkel)

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