Landesliga: Erndtebrücker Zweite vor Aufstieg, Germania Salchendorf punktet

wS/jk – Siegerland – 04.06.2012 – In der Fußball-Landesliga hat die zweite Mannschaft des TuS Erndtebrück weiterhin die besten Chancen im Aufstiegsrennen. Nach ihrem 2:0-Erfolg haben sie einen Vier-Punkte-Vorsprung und stehen auf dem dritten Platz, der zum Aufstieg in die Westfalenliga berechtigt. Zwei Spieltage vor Schluss ist das eine gute Ausgangssituation für den Schlussspurt.

Sportfreunde-U23 verabschiedet sich aus dem Aufstiegsrennen

Aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben sich derweil die Reservisten der Sportfreunde Siegen. Die U23-Mannschaft, die durch Spieler wie Anis Saidi, Marius Sowislo oder Jan-Peter Stein aus der ersten Mannschaft verstärkt wurden, um hier eigentlich noch die Chance auf den Aufstieg zu wahren, ging in Hohenlimburg leer aus.

Denn der Plan von Trainer Daniel Cartus, den Zweitplatzierten zu ärgern, ging nicht auf. Hohenlimburg machte mit einem deutlichen 4:0 (2:0)-Erfolg den Aufstieg in die Westfalenliga perfekt und war in beiden Halbzeit überlegen. Nach 22 Minuten klingelte es erstmals im Tor von Dustin Lohmann, Tim Schrage hatte getroffen.

Mit dem Halbzeitpfiff legte Yasin Güzelcümbüs nach (45.), in der zweiten Halbzeit machten der Ex-Siegener David Kerefidis (55.) und der später eingewechselte Nicolas Külpmann (78.) die weiteren Tore.

SV Hohenlimburg – Sportfreunde Siegen II 4:0 (2:0).
Siegen: Lohmann, Kasikci, Litter, Saighani, Ginsberg, Saidi, Schwarz, Heupel (58. Berber), Sowislo (66. Schmidt), Stein, Selimanjin (52. Attiee). – Tore: 1:0 Schrage (22.), 2:0 Gücelcümbüs (45.), 3:0 Kerefidis (55.), 4:0 Külpmann (78.).

Germania Salchendorf: Röthig-Tor bringt Punktgewinn

Spielertrainer Rene Röthig war der Matchwinner des Spiels. Sein Treffer in der 51. Minute war für die weiterhin abstiegsbedrohte Germania einen wichtigen Punkt wert. Zwar war das kein Befeiungsschlag im Abstiegskampf, doch immerhin hat das Salchendorfer Team etwas Selbstvertrauen tanken können.

Gleichzeitig hat man dem TuS Erndtebrück II zudem geholfen, denn deren Abstand auf Rothemühle ist nun größer geworden. Die Partie begann jedoch nicht vielversprechend. Denn Salchendorf musste schon in der zweiten Minuten einen Gegentreffer hinnehmen. Christian Runkel hatte für die Gäste getroffen. Per Kopfball machten Rene Röthig dann nach 50 Minuten den Ausgleich, der für die Germanen unterm Strich verdient war.

Germania Salchendorf – SV Rothemühle 1:1 (0:1).
Salchendorf: Tersteegen, Krüger, Spies, Schweitzer, Birkner, Stenschke, Manuel Schäfer, Weyand, Domanskyi, Sahin, Röthig (82. Schilk).Tore: 0:1 Runkel (2.), 1:1 Röthig (50.).

Mittelfuss-Bruch von Steve Meißner trübt Erndtebrück-Erfolg

Ganz klar: Die zweite Mannschaft des TuS Erndtebrück hat die besten Chancen, den dritten Platz in der Landesliga-Tabelle zu verteidigen und dann in die Westfalenliga aufzusteigen. In Hünsborn war die erste Halbzeit von den Wittgensteinern dominiert worden. Nach 20 Minuten machte Özgür Öncü das verdiente Führungstor für den TuS. Nur eine Viertelstunde später legte Benjamin Thorbeck nach.

Souverän brachte der TuS den Dreier dann nach Hause. Unschön war jedoch, dass sich Steve Meißner den Mittelfuss brach und schon in der 13. Minute ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Narciel Mbuku ins Spiel. Doch um wieder positiv zu werden: Noch ein Sieg und Erndtebrück wäre aufgestiegen.

RW Hünsborn – TuS Erndtebrück II 0:2 (0:2).
Erndtebrück: Eckhardt, Cebi, Müller, Gelber, Meiswinkel, Volz, Schmidt, Meißner (13, Mbuku, 72. Novakov), Öncü, Wadolowski, Thorbeck (78. Ledda). – Tore: 0:1 Özgür Öncü (20.), 0:2 Benjamin Thorbeck (35.).

Weißtaler Pech in der Nachspielzeit – 2:3

Der TSV Weißtal wird weiterhin nicht vom Glück verfolgt. Mit der Niederlage in Hagen ist auch für die Gernsdorfer der Zug in Richtung Westfalenliga abgefahren. Sieben Punkte Rückstand sind nicht mehr aufzuholen. Dabei fing die Partie auf Asche in Hagen gut an. Steven Reuter hatte den TSV in der 26. Minute in Front geschossen.

Doch die Spielvereinigung aus Hagen glich in der 39. Minute durch Niklas Wilke aus. Nach Wiederanpfiff der Partie machte Adrian Giemsa das zweite Tor für die Hausherren, die nun plötzlich führten. Doch Weißtal kämpfte weiter und konnte in der 67. Minuten noch zum Ausgleich kommen, den Sinan Öztürk erzielte. In der Nachspielzeit schoss Kai Hintzke den aus Weißtaler Sicht unglücklichen Siegtreffer. Wenn man vom Pech verfolgt wird…

SpVg Hagen 1911 – TSV Weißtal 3:2 (1:1).
Weißtal: von der Heiden, Sieper, Husser, Kalambay, Reuter, Baftijari, Grisse, Schirmer, Karolyi, Akdan, Öztürk. – Tore: 0:1 Reuter (26.), 1:1 Wilke (39.), 2:1 Giemsa (49.), 2:2 Öztürk (67.), 3:2 Hintzke (90.).

Bericht: Jürgen Kirsch

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