20 Jahre Zusammenarbeit zwischen der Stadt Steinbach-Hallenberg in Thüringen und der Gemeinde Wilnsdorf

wS/wi  –  Gemeinde Wilnsdorf  –  06.12.2012  –  Im Oktober 1992 beschlossen die Stadt Steinbach-Hallenberg – unweit von Oberhof in Thüringen gelegen – und die Gemeinde Wilnsdorf die Gründung einer Interessen- und Fördergemeinschaft. Ziel war es, die Bürgerinnen und Bürger der beiden Gemeinden in persönlichen Kontakt zu bringen, um so die Wiedervereinigung Deutschlands aktiv und engagiert mitzugestalten. Insbesondere zwischen den Vereinen wurde eine freundschaftliche Zusammenarbeit angestrebt. Und die Zusammenarbeit der beiden Rathäuser sollte zum Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in der Thüringer Kommune beitragen.

Anlässlich des 20jährigen Bestehens dieser Städtefreundschaft verweilte kürzlich Steinbach-Hallenbergs Bürgermeister Christian Endter in Begleitung einiger politischer Vertreter aus Steinbach-Hallenberg, darunter auch Männer der ersten Stunde, in Wilnsdorf. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler, ihren beiden Vorgängern Karl Schmidt und Werner Büdenbender, den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien und weiteren Verwaltungsvertretern wurde Rückblick auf diese zwei Jahrzehnte gelebter Wiedervereinigung genommen.

Der Initiative von Hans-Joachim Scheerschmidt aus Steinbach-Hallenberg, des Niederdielfener Wirtschaftsprüfers Gerhart Albus und des damaligen Gemeindedirektors Karl Schmidt ist es zu verdanken, dass die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunen entstanden ist. In den vergangenen zwanzig Jahren waren Wilnsdorfer Vereine wiederholt bei den traditionellen Burgfesten in Steinbach-Hallenberg zu Gast, haben dort in Festzügen und anderen Veranstaltungen aktiv mitgewirkt. Aber nicht nur im sportlichen und kulturellen Bereich, auch zwischen den Feuerwehren und dem DRK wurde gut zusammengearbeitet. Und gerade in den ersten Jahren fand ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen den Verwaltungen statt. Karl Schmidt konnte in seiner Ansprache von zahlreichen interessanten Begegnungen zwischen Thüringern und Siegerländern erzählen.

Für die vielfältige Unterstützung und den regen Austausch bedankte sich Steinbach-Hallenbergs Bürgermeister Christian Endter bei den Wilnsdorfer Freunden. Christa Schuppler unterstrich die gerne gegebene Unterstützung: „Wir müssen die Wiedervereinigung Deutschlands weiter mit Leben füllen.“ Die Entwicklung in den vergangenen zwanzig Jahren gebe Anlass zur gemeinsamen Freude, so die Wilnsdorfer Bürgermeisterin.

Freude kam zum Schluss vor allem bei den Thüringer Gästen auf, als Karl Schmidt ihnen ihren eigenen Haushaltsplan aus dem Jahre 1940 überreichte. Diesen hatte er vor vielen Jahren bei einem seiner Besuche in Steinbach-Hallenberg vor dem Reißwolf retten können. Am Tag nach der kleinen Feierstunde revanchierten sich die Gäste. Zur Erinnerung an die 20-jährige freundschaftliche Partnerschaft schenkten sie der Gemeinde einen Baum, der im Umfeld des Wilnsdorfer Museums gepflanzt wurde.

Ein frisch gepflanzter Baum erinnert nun an die 20jährige Interessens- und Fördergemeinschaft zwischen Wilnsdorf und Steinbach-Hallenberg.
V.l.n.r: Karl Schmidt, Wilfried Kämmer, Stefan Förster, Bürgermeister Christian Endter, Bürgermeisterin Christa Schuppler, Rainer Rudolph, Wolfram König und Silke Schubert

Anzeige – Bitte beachten Sie auch die Angebote unserer Werbepartner
[adrotate group="3"]