Ein schwerer Start in ein neues Leben

wS/kks  –  Siegen  –  12.02.2013  —  Der kleine Gabriel kann dank aufwendiger Behandlung der Kinderärzte nach schwerer Sepsis das Perinatalzentrum mit seinen Eltern Richtung Nigeria verlassen  —  Quasi einen Fehlstart hat der kleine Gabriel bei seiner Geburt im Diakonie Klinikum Jung-Stilling hingelegt.

Denn geplant war die Geburt im Siegerland nicht. Vielmehr waren seine nigerianischen Eltern zu Besuch bei der Verwandtschaft in Dillenburg, als sich abzeichnete, dass der Zustand des Ungeborenen kritisch war. Anfang Februar mussten die Ärzte des Diakonie Klinikums Jung-Stilling dann dem Jungen per Kaiserschnitt auf die Welt helfen.

Da der mit über 5.300 gr. recht schwere Gabriel aber mit einer Sepsis (Blutvergiftung), die er sich durch eine vorgeburtliche Infektion der Fruchthöhle zugezogen hatte, auf die Welt kam, stand es zunächst recht kritisch um den neuen Erdenbürger. Die kompetente Versorgung durch die Neonatologen und das Pflegeteam der neonatologischen Intensivstation der DRK-Kinderklinik Siegen hat inzwischen aber dazu geführt, dass sich der Zustand stabilisiert hat und es nun bald mit den Eltern Richtung Afrika gehen kann.

Da die Auslandskrankenversicherung der Eltern keine Deckung für eine Geburt und die intensivmedizinische Versorgung gewährleistet, wurden alle medizinischen Leistungen des Perinatalzentrums und der DRK-Kinderklinik Siegen ohne Berechnung erbracht. Denn sonst wäre der Start des kleinen Gabriel wohl noch schwieriger und für die Eltern noch belastender geworden.

Wer möchte, kann die DRK-Kinderklinik Siegen bei ihrem Engagement mit einer Spende auf das Konto 765 123 605 bei der Volksbank Siegerland, BLZ 460 600 40 unterstützen.

Pieter Plump, Arzt im PNZ, freut sich über die Genesung des kleinen Gabriel (hier beim „Kanguruhen“ mit seiner Mutter) kurz vor der Entlassung

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