Marcus Jercho mit Wortwitz und Akrobatik

wS/bu  –  Burbach – Wer sich an diesem Abend nach einem langen Arbeitstag berieseln lassen wollte, der war fehl am Platz. Mitdenken und Aufpassen war angesagt, nachdem Norbert Kaufmann (Vorstandssprecher der Volksbank Siegerland eG) die gewählten Mitgliedervertreter und -vertreterinnen im Heimhoftheater begrüßte und dann an Marcus Jeroch übergab, der sich zu Beginn gekonnt akrobatisch durch einen Stuhl schlängelte und dabei die Geschichte von Herrn Churchill – mit Frau Churchill – auf dem Weg zum Theatersitzplatz zum Besten gab.

Die Vermählung von Wasserhahn und Huhn zeigte ebenso den Wortwitz der deutschen Sprache wie die Schnecke an der Decke, der in Einzelhaft das (nicht vorhandene) Rückgrat gebrochen werden soll – und das nur, weil aus ihrer Perspektive (an der Decke) die Hängelampe steht. Was würde passieren, wenn unsere Sprache nur 25 statt der 26 Buchstaben hätte? „Meine Amen un Herren, unsere Sprache würe in iesem Fall aners. Un as aber ist enn ein zeiter Buchstabe fehlt?“.

Das Publikum wurde mit Wortspielen gefordert, sei es mit der Prolegion – sie ist im Gegensatz zu Religion nach vorne gewandt oder mit dem Handwerker, der den (Finger-) Nagel trifft. Setzt man der Sexualität noch ein drauf spricht man von Siebualität. Und schön wäre es wieder Ma(h)l Zeit zu haben. Niveauvoll gespielt hat Marcus Jeroch mit seinen sich wi(e)der setzenden und wi(e)der stehenden Gästen. Die dankten es ihm mit reichlich Applaus und er revanchierte sich mit zwei Zugaben.

MarcusJeroch

Marcus Jercho kam mit Wortwitz und Aktobatik im Heimhoftheater gut an. Foto: Volksbank Burbach.

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