Vierte "SiegMUN" eröffnet: Spannende Projekte

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150 Schüler und Studierende der Universität Siegen begannen heute Mittag ihren 3-tägigen Kongress mit einem Empfang im Rathaus der Stadt Siegen.

wS/rile – Siegen – Zum vierten Mal findet in diesen Tagen die „SiegMun“ (Modell der Vereinten Nationen) der Universität Siegen statt. Die SiegMun ist ein Projekt der Universität Siegen bei denen Schüler und Studierende der Universität Siegen (und an anderen Universitäten auf der ganzen Welt) zusammen kommen, um simultan im Rahmen der UN internationale Politik zu „üben“. Zu Beginn der drei Projekttage, wurden heute Mittag die diesjährigen 150 Teilnehmer im historischen Ratssaal des Rathauses von Bürgermeister Steffen Mues willkommen geheißen.

Drei Tage lang entwickeln die Schüler und Studierenden unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Strünck Ideen zu politischen Themen auch in anderen Ländern. „Die Teilnehmer entwickeln Vorschläge und Ideen, in dem sich jeder einzelne Teilnehmer  in die politischen Verhältnisse eines anderen Landes versetzt“, so erklärte Projektkoordinator Gerrit Pursch. „Eine spannende Aufgabe.“

Bürgermeister Steffen Mues lobte in seiner Begrüßungsrede das Engagement: „Ich finde das Engagement, das Sie als Teilnehmer mit Ihrer Beteiligung an der 4. SiegMUN zeigen ganz beachtlich und beispielhaft. Sie werden mit Menschen diskutieren und arbeiten, die Sie vorher vielleicht noch nie gesehen haben. Das ist schon nicht immer einfach, wenn man die eigene Meinung und den eigenen Standpunkt vertritt und im eigenen Interesse Kompromisse schließt. Ungleich schwieriger ist es dann aber, wenn man Teil eines Systems ist, das ganz eigenen Regeln unterliegt. Ein System, dessen Interesse von ganz unterschiedlichen Motiven geprägt ist und deren Entscheidungen bestimmend für ein ganzes Land und das Leben seiner Menschen, wenn nicht sogar für die Weltgemeinschaft sind“, führte Mues weiter aus. Mues wünschte den Teilnehmern viel Erfolg und fügte hinzu: „Das SiegMUN-Team hat für Sie drei interessante und spannende Kongress-Tage zusammengestellt. Nutzen Sie die Erfahrungen und vor allem: Haben Sie Freude daran.“

Im Rahmen des Projektes werden die unterschiedlichsten Themen in den jeweiligen Ländern angesprochen, wie zum Beispiel die Situationen der Frauen besonders in den arabischen Ländern oder auch soziale Themen.

Ideen und Vorschläge, die in den Gruppen erarbeitet werden und in englischer Sprache abgefasst werden, gehen anschließend an die UN und werden dort archiviert.

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Bürgermeister Streffen Mues begrüßte die Gäste im historischen Ratssaal und wünschte Ihnen ein gutes Gelingen des mittlerweile vierten Projektes. Bericht/Fotos: Rita Lehmann.

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