Herbstübung in Wilden forderte alle Beteiligten

(wS/fw) Wilnsdorf – Die diesjährige Herbstübung aller elf Einheiten der Feuerwehr Wilnsdorf fand jetzt bei gutem Wetter im Gewerbegebiet „Bautenberger Straße“ in Wilden statt. Rettungsdienstliche Unterstützung kam von den DRK-Einheiten Obersdorf, Burbach, Neunkirchen und Eiserfeld-Eisern.

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Als Ausgangslage wurde ein Verkehrsunfall auf dem Betriebsgelände der Firma Eferest angenommen, in dessen Folge ein Behälter mit einem Gefahrgut beschädigt wurde. Weiterhin kam es auf dem Gelände der Firma Hassak Caravan Center zu einem Brand des Gasflaschenlagers. Zunächst wurden die Einheiten Wilden, Wilnsdorf und die Feuerwehr-Einsatzleitung samt Führungsgruppe, sowie der Rettungsdienst gem. Alarm- und Ausrückordnung nach dem Einsatzstichwort „TH 2 – 3 Personen eingeklemmt “ alarmiert. Nach erfolgter Lageerkundung wurde mit der Stabilisierung des auf der Seite liegenden PKWs begonnen und eine patientengerechte Rettung eingeleitet

Die zwischenzeitlich aus dem Bereitstellungsraum „Autohof“ abgerufenen Einheiten aus Wilgersdorf und Rudersdorf kümmerten sich um den auslaufenden Gefahrstoff bzw. die Dekontamination der in diesem Bereich eingesetzten Einsatzkräfte. Während diese beiden Einsatzlagen abgearbeitet wurden, kam es auf dem angrenzenden Gelände des Caravan-Händlers zu mehreren Detonationen von Gasflaschen und einem Brand im Bereich der Werkstatt. In diesem Einsatzabschnitt gab es weitere neun Verletzte, dargestellt von Kameradinnen und Kameraden der Reservistenkameradschaft Wilnsdorf.

HÜ_7Von der Einsatzleitung wurden die Einheiten aus Anzhausen, Flammersbach, Rinsdorf, Obersdorf sowie das TLF Niederdielfen und die DL Wilnsdorf in diesem Bereich zur Menschenrettung und Brandbekämpfung eingesetzt. Um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen, wurde über eine zirka 900 Meter lange Förderstrecke, von den beiden LF aus Niederdielfen und Oberdielfen, Wasser aus dem „Wildebach“ zur Einsatzstelle gefördert.

Das LF Gernsdorf und der RW Rinsdorf waren nicht mit in die Übung eingebunden und stellten den Grundschutz sicher. An der Übung waren insgesamt 143 Kräfte der Feuerwehr sowie 25 vom DRK beteiligt. Seit Mai 2014 funkt die Feuerwehr Wilnsdorf ausschließlich digital. Nach mehreren kleineren Übungen, worin diese neue Technik erfolgreich angewandt wurde, gab es auch bei dieser Großübung keinerlei Probleme. Auch die vor kurzem neue ins Leben gerufene Führungsgruppe, die bei größeren Schadenslagen der Feuerwehreinsatzleitung zur Seite steht, hat sich bewährt. Erstmalig fand bei dieser Übung die im neuen ELW verbaute moderne Technik erfolgreich Anwendung.

Als Vertreter der Gemeinde Wilnsdorf waren der Fachbereichsleiter Josef Nordmann und der stellvertretende Bürgermeister Gerhard Moos vor Ort. In der Abschlußbesprechung lobten beide den hohen Ausbildungsstand der eingesetzten Einheiten. Auch der Leiter der Feuerwehr Wilnsdorf, Christian Rogalski, war mit der Verlauf der Übung zufrieden.

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Fotos: Feuerwehr/rb

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