Junge Union und CDU besuchen die Kreuztaler Feuerwehrwache

„Gemeinsamen Kontakt verstetigen!“

(wS/red) Kreuztal 11.04.2016 | Die Junge Union Kreuztal besuchte zusammen mit einigen Mitgliedern der örtlichen CDU die Feuerwache in derLeystraße, um mehr über die Arbeit der Feuerwehrleute zu erfahren und sich mit ihnen auszutauschen.

Zu Beginn informierte Löschzugführer Swen Schneiderdie Anwesenden über die Kreuztaler Feuerwehr im Allgemeinen. So wurden zum Beispiel die digitale Koordinierung der Einsatzkräfte, der Umfang und die Art der Aufgaben sowie die personelle Entwicklung der ehrenamtlichen Feuerwehr angesprochen. Vor allem im letzteren Punkt kommen auf die Feuerwehr im Stadtgebiet Herausforderungen zu, da sich auch hier der demographische Wandel bemerkbar macht. Durch einige Ideen und Neuerungen soll es jedoch gelingen, neue Leute für die Feuerwehr zu begeistern und bereits aktive Kräfte zu halten. Deshalb nimmt die Kreuztaler Feuerwehr auch an dem Pilotprojekt „Feuerwehrensache“ teil, das die Feuerwehren in ganz NRW dabei unterstützen soll neue Kräfte für ehrenamtliches Engagement zu begeistern. Auch gesetzliche Neurungen und Flexibilisierung von Einstiegs-und Austrittgrenzen sollen dazu beitragen mehr Menschen für die Mitarbeit zu gewinnen und zu binden. Kreuztal kann dabei auf eine starke Jugendfeuerwehr bauen, die insgesamt 75 Mitglieder umfasst, wobei allein 30 weibliche Mitglieder gezählt werden können. In Zukunft sollen durch eine so genannte „Kinderfeuerwehr“ auch schon jüngere für die Feuerwehr begeistert werden, wobei hier vor allem die Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Schulen wichtig ist, um den Kindern spielerisch die Feuerwehr vorzustellen.

Junge Union und CDU besuchen die Kreuztaler Feuerwehrwache. (Foto: privat)

Junge Union und CDU besuchen die Kreuztaler Feuerwehrwache. (Foto: privat)

Nach dem Austausch wurden die Mitglieder der Jungen Union und der CDU durch die Feuerwehrwache geführt, welche 1977 erbaut wurde. Swen Schneider, der stellvertretende Löschzugführer Michael Dreute und Stadtbrandinspektor Berthold Braun zeigten den Anwesenden die vorhandenen Gerätschaften und Fahrzeuge des Löschzugs Kreuztal, wobei allein die Drehleiter ca. 100 Einsätze im Jahr absolviert. DieJugendfeuerwehr kann auf zwei ältere Fahrzeuge für ihre Übungen zurückgreifen, die aktiven Kräfte insgesamt auf fünf, wobeiein Fahrzeug in der Außenstelle oberhalb der Kreuztaler Polizei untergebracht ist, um die Ausrückzeiten zu verkürzen, die durch die Kreuzung oftmals beeinträchtigt werden.Demnächst soll die analoge Funkanlage vor Ort durch eine digitale ersetzt werden, von der aus in bestimmten Fällen Einsätze koordiniert werden können.

Die Junge Union und die CDU waren dankbar für den Einblick in die Arbeit unserer freiwilligen Feuerwehrleute und bedankten sich für deren Engagement. In Zukunft soll der Kontakt zwischen Feuerwehr und Union verstetigt werden und jährliche Treffen stattfinden. Die Junge Union möchte sich in Zukunft verstärkt dafür einsetzen Jugendliche für die Mitarbeit in der Feuerwehr zu begeistern. Wer sich angesprochen fühlt und sich engagieren möchte, kann sich bei der Jugendfeuerwehr melden (jugendfeuerwehrkreuztal@web.de) und dort reinschnuppern.

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