Nachwuchs der Judofreunde zahlt Lehrgeld

(wS/sp) Siegen 31.05.2016 | Die vom nordrhein-westfälischen Judoverband (NWJV) neu eingeführte Bezirksliga der Altersklasse U16 sahen die Judofreunde Siegen Lindenberg als gute Gelegenheit die Jugendlichen noch näher an den Wettkampf zu binden und das „wir-Gefühl“ der Jungs und Mädels zu stärken. In der Liga wurden die Teilnehmer für den Landesentscheid des DJB Jugendpokals gesucht. In Fünf Gewichtklassen traten elf  Mannschaften an fünf Kampftagen gegeneinander an. Als zweites Team und somit direkter heimischer Konkurrent startete der TV Freudenberg.

Schlugen sich tapfer durch die Bezirksliga (v.li.): Marc Zenner, Joshua Rath, Timo Köbernik, Florian Streif, Paul Jokkers, Meik Umirsakow, Julian Peter, Berdan Michel und Tim Prinz von den Judofreunden Siegen. Foto: Verein

Schlugen sich tapfer durch die Bezirksliga (v.li.): Marc Zenner, Joshua Rath, Timo Köbernik, Florian Streif, Paul Jokkers, Meik Umirsakow, Julian Peter, Berdan Michel und Tim Prinz von den Judofreunden Siegen. Foto: Verein

Chancenlos starteten die jungen Judofreunde in die Liga und ließen alles liegen. Mit 0:10 deklassierte der PSV Bochum die Lindenberger Judoka. Nicht einmal die erfolgsgewöhnten Leistungsträger konnten hier Punkten. In der zweiten Begegnung hagelte es mit 3:7 die zweite Niederlage. Timo Köbernik, Meik Umirsakow und Marc Zenner holten die ersten drei Punkte für die Krönchenstädter gegen Judoka Rauxel. Mit zwei weiteren Niederlagen verabschiedete man sich eine Woche später aus Witten. Jeweils 2:8 hieß es gegen die an der Tabellenspitze stehenden SUA Witten und JC Holzwickede. Gegen den Budoka Höntrop konnten die „Flecker“-Judokämpfer gleich am ersten Kampftag mit 8.2 auftrumpfen Paul Schreiber, Florian Daub, Anton Schnell, Julian Wessling und Felix Oerter holten die Punkte.

Am dritten und vierten Kampftag hatten die Siegener Judofreunde dann Heimrecht was den Sportler noch mal ein Stück mehr Motivation brachte und dies in erstes zählbares ummünzten. Zunächst blieben die Lindenberger gegen den TV Salzkotten mit 2:8 chancenlos. In einer spannenden Begegnung gegen den DSC Wanne-Eickel gab es dann erstmals Grund zum Jubel. Berdan Michel, Meik Umirsakow, Timo Köbernik, Paul Jokkers und Marc Zenner holten die wichtigen Punkte zum ersten Sieg der mit 5:4 an die Judofreunde ging.

Eine Woche später war dann nicht nur der TuS Iserlohn zu Gast, sondern es kam zum Lokalderby gegen den TV Freudenberg. Die Begegnung gegen den TuS Iserlohn war mit 2:8 gegen die Judofreunde und 1:9 gegen den TV Freudenberg schnell abgehakt. Der Fokus lag an diesem Tag doch auf dem Derby zwischen den Judofreunden und dem in der Tabelle besser positionierte TV aus Freudenberg. Beide Vereine hatte bisher einen Sieg zu verbuchen.

Mit 6:2 feierten die Lindenberger Judoka ihren zweiten und höchsten Mannschaftssieg und konnten erstmals die rote Laterne abgeben. Für die Sieg bringenden Punkte zeigten sich Timo Köbernik, Marc Zenner, Meik Umirsakow und Julian Peter verantwortlich. Die beiden Punkte für den TV steuerte Paul Schreiber bei. Zum Saisonausklang gab es für beide Teams nichts mehr zu ernten und so freuten sich die Lindenberger Judoka über den errungenen neunten Platz, der TV Freudenberg musste erstmals die rote Laterne übernehmen.

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