Bäckerei Eling aus Netphen erhält Auszeichnung "Meister.Werke.NRW" durch Minister Remmel

(wS/red) Netphen/Düsseldorf 21.06.2016 | Am Montag, den 20.06.2015 wurde die Bäckerei Martinus Eling aus Netphen zum wiederholten mal nach 2013 und 2015 von Minister Johannes Remmel in einer Feierstunde im Maxhaus in Düsseldorf mit dem Preis „Meister.Werk.NRW. Nähe – Verantwortung – Qualität. Das Lebensmittelhandwerk“ ausgezeichnet.

v.l.n.r. : Minister Johannes Remmel, Daniela Eling, Bäckermeister Martinus Eling und Landesinnungsmeister Heribert Kamm (Fotos: Umweltministerium NRW)

v.l.n.r. : Minister Johannes Remmel, Daniela Eling, Bäckermeister Martinus Eling und Landesinnungsmeister Heribert Kamm (Fotos: Umweltministerium NRW)

Es wurden an diesem Tag insgesamt 68 Betriebe aus dem Brauerei-, Fleischer- und Bäckerhandwerk mit dem Preis „Meister.Werk.NRW 2016“ von Minister Johannes Remmel ausgezeichnet. Aus dem heimischen Kreis Siegen-Wittgenstein war im Bereich Bäckerei nur die Handwerks-Bäckerei Eling dabei. Inhaber Martinus Eling ist zusammen mit seinen Mitarbeiten sehr stolz auf diese Auszeichnung. „Dadurch fühlen wir uns bestätigt in unserem Bemühen dem Kunden natürliche Handwerksqualität zu bieten aus der Produktion in Netphen für Netphen. Wir sehen uns als Familienbäckerei wo der Chef noch selbst in der Backstube steht und seine Kunden persönlich kennt. Anonyme Großbäckereien mit unzähligen Filialen und hunderte von Kilometern Lieferwege sind nicht unsere Auffassung von Handwerk.“, so Martinus Eling.

Es wurden an diesem Tag insgesamt 68 Betriebe aus dem Brauerei-, Fleischer- und Bäckerhandwerk mit dem Preis "Meister.Werk.NRW 2016" von Minister Johannes Remmel ausgezeichnet.

Es wurden an diesem Tag insgesamt 68 Betriebe aus dem Brauerei-, Fleischer- und Bäckerhandwerk mit dem Preis „Meister.Werk.NRW 2016“ von Minister Johannes Remmel ausgezeichnet.

„Das Lebensmittelhandwerk ist eine tragende Säule in NRW – nicht nur, weil es die meisten Betriebe der Lebensmittelverarbeitung ausmacht und die handwerkliche Produktion bewahrt“, sagte Minister Remmel. „Das Lebensmittelhandwerk ist maßgeblich an einer nachhaltigen Steigerung von wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Mehrwerten in den vielen unterschiedlichen Gegenden unseres Landes beteiligt. Es schafft regionale, kulinarische Produkte von hoher Qualität, die Identität und Heimat vermitteln. Es sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze, fördert die Zusammenarbeit innerhalb einer Region zum Aufbau stabiler Wertschöpfungsketten und ist ein wichtiger Nahversorger vor allem in ländlichen Regionen.“

Mit der Auszeichnung „Meister.Werk.NRW“ möchte Minister Remmel all diese Leistungen anerkennen und die Leistungen des Lebensmittelhandwerks stärker in der öffentlichen Wahrnehmung verankern: „Verbraucherinnen und Verbraucher interessieren sich zunehmend dafür, was sie kaufen, woher die Produkte kommen und unter welchen Bedingungen sie hergestellt werden. Vor allem regional erzeugte Lebensmittel gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. Handwerkliche Lebensmittelherstellung ist mehr, als ‚nur’ die Zutaten zusammenzurühren. Dahinter verbirgt sich profundes Wissen und lange Tradition.“

Die NRW-Landesregierung würdigt mit der Auszeichnung „Meister.Werk.NRW“ bereits seit 2013 herausragende Bäcker- und Fleischerhandwerksbetriebe, die sich um besondere Qualität bemühen. Seit vergangenem Jahr bekommen auch die besten handwerklich geführten Brauereien diese Auszeichnung für besonders gute Produkte, handwerkliches Können, eine verantwortungsvolle Betriebsführung und regionale Verankerung. In diesem Jahr wurden das erste Mal alle drei Lebensmittelgewerke zusammen geehrt.

Dabei geht es darum, Betriebe zu honorieren, die hochwertige, handwerkliche und regionale Produkte herstellen und dabei auf Attribute achten wie gerechte Bezahlung, Ausbildung von Gesellen, sorgfältige Auswahl von Rohstoffen und regionale Verankerung.

So zeichnet die Betriebe des Lebensmittelhandwerks aus, dass sie selbst produzieren und alte Rezepturen pflegen, ohne neuen Produkten und Herstellungsweisen gegenüber verschlossen zu sein. Die individuelle Herstellungsweise steht für den speziellen Charakter der Produkte. „Bei den Bäckern ist es – zum Beispiel – der eigene Natursauerteig, der ohne Einsatz von künstlichen Backmitteln hergestellt wird. Bei den Fleischern wiederum dürfen keine einzelnen Fleischstücke zu einem neuen Produkt zusammenfügt werden. Verzichtet werden muss auf den Einsatz von fleischfremden Eiweißstoffen. Und beim Brauhandwerk ist die Tradition fest verbunden mit dem sogenannten ,deutschen Reinheitsgebot’, das in diesem Jahr 500. Geburtstag feierte! Nach diesem Gebot sind die vier Zutaten für unser Bier gesetzt: Hopfen, Malz, Hefe und Wasser“, sagte Minister Remmel.

Die Kriterien wurden gemeinsam mit den Bäckerverbänden, den Brauereiverbänden und dem Fleischerverband NRW erarbeitet. Die Verbände übernehmen als Partner und Mitinitiatoren auch die Organisation und beantworten alle Fragen zum Bewerbungsablauf

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