Titel für Gassimou Kake und die Staffel der männlichen Jugend U20

(wS/red) Kreuztal / Gütersloh 12.07.2016 | In den Altersklassen U18 und U20 gingen am vergangenen Wochenende 9 Athleten der Sprintgruppe um Adalbert Roßbach und Christian Lück, sowie die Trainingsgruppe von Ayo Bouraimoh und Manuel Böhringer an den Start. Dauerhafter Gegenwind auf der Sprintgeraden erschwerte es allerdings, Bestzeiten zu laufen oder auch die letzten Normen für die deutschen Meisterschaften zu unterbieten.

LGK_LG Kindelsberg Kreuztal_LogoDer erste Tag startete mit dem Weitsprung der weiblichen Jugend U18, wo Merle Hirsch mit einer Weite von 5,31m den 5. Platz erreichte. Weiter ging es mit der männlichen Jugend U18. Hier erreichte Guy Tresor Zoua ebenfalls den 5. Platz mit 6,32m. Da der Weitsprung parallel zur Sprintgeraden stattfand, hatten auch hier die Teilnehmer mit teils starkem Gegenwind zu kämpfen.

Rebecca Müller: Samstags beim Diskuswurf wollte gar nichts gelingen, tags drauf bei ihrer Spezialdisziplin flog der Speer dann aber bei schwierigen Bedingungen sehr gut! So wurde Rebecca Müller Vizemeisterin der weiblichen U18 mit persönlicher Bestweite von 38,14m.

Jessica Gießer: Der Lohn für eine gute Saison auf der Mittelstrecke war der dritte Platz in 2:35,88min bei ihren ersten westf. Meisterschaften trotz Krankheit.

Außerdem starteten noch Julia Lixfeld und Johanna Scholz über die Stadionrunde. Beide ließen sich von ihrem Ehrgeiz mitreißen und liefen mit den teils sehr viel schnelleren Konkurrentinnen Schulter an Schulter die ersten 200m. Die Zeiten von 65,38sek (Julia) und 65,83sek (Johanna) waren für beide am Ende dann noch nicht befriedigend, lassen aber bei einer besseren Renneinteilung die 62s Marke in Reichweite erscheinen.

Es folgten die 100m der weiblichen Jugend U18. Hier gingen Merle Hirsch und Eva-Maria Nies an den Start. Im Vorlauf lief Eva 12,36s und Merle 12,59s. Somit qualifizierten sich beide für das A-Finale. Dort stoppte die Uhr für Eva nach 12,42s und für Merle nach 12,75s. Eva erreichte damit den 2. und Merle den 5. Platz. Aufgrund von starken Rückenschmerzen musste Eva ihren Wettkampf leider nach den 100m beenden. Wir wünschen ihr gute Besserung!

In der weiblichen Jugend U20 konnte sich Nina Scheld in einer Zeit von 12,77s für das Finale qualifizieren, wo es dann mit 12,71s für Platz 8 reichte.

In den Vorläufen der männlichen Jugend U18 lief Guy Tresor Zoua 11,43s und Colin Klein 12,04s. Guy bekam die Möglichkeit, seine Zeit im Finale zu verbessern und lief in 11,32s auf Platz 4.

Die U20 Athleten Gassimou Kake und Damian Corbalan konnten sich in 11,03s und 11,60s für das Finale über 100m qualifizieren. Felix Hees lief, nach längerer krankheitsbedingter Pause, 11,86s, was leider nicht für das Finale reichte. Sowohl Gassimou als auch Damian konnten ihre Zeit aus dem Vorlauf steigern, sodass Gassimou mit 10,91s auf Platz 2 landete und Damian mit 11,51s auf Platz 7.

Der zweite Tag startete mit den 200m. Merle Hirsch lief in der U18 in 26,72s auf Platz 5. Für Nina Scheld (U20) stoppte die Zeit nach 25,83s, was für Rang 3 reichte.

In der männlichen Jugend U18 lief Guy Tresor Zoua in 22,73s auf Platz 2 und Colin wurde 11. in einer Zeit von 24,14s.

Den Westfalentitel der männlichen Jugend U20 sicherte sich Gassimou Kake in 22,33s, Felix Hees wurde 8. in 24,22s.

Über die 110m Hürden der U20 erreichte Damian Corbalan Rang 2 in einer Zeit von 15,65s.

In der U18 qualifizierte sich Colin Klein mit 15,57s für den Endlauf, wo er sich auf die Jahresbestzeit von 15,54s steigern konnte und somit ebenfalls Platz 2 erreichte.

Es folgten die 4x100m Staffeln der weiblichen und männlichen Jugend U20. Aufgrund des Ausfalls von Eva-Maria Nies wurde die Staffel umgestellt und lief in der Besetzung Anna Kosina, Nina Scheld, Merle Hirsch, Ida Latsch auf Rang 3 in 49,95s. Hier ein Lob an Ida, die nach mehreren Verletzungswochen wieder an den Start ging.

Westfalentitel Nr. 2 sicherte die männliche U20 Staffel sich in der Besetzung Guy Tresor Zoua, Gassimo Kake, Julian Henrichs, Damian Corbalan nach einem starken Lauf den 43,69s.

Rundum ein erfolgreiches Wochenende. Jetzt freuen sich die Athleten/-innen und die Trainer auf die deutschen Meisterschaften in Wattenscheid.

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