Dritte Siegener Nacht der Musik

(wS/red) Siegen 27.10.2016 | Zur dritten Auflage der „Nacht der Musik“ lädt die Stadt Siegen für Samstag, den 5. November, in die Siegener Oberstadt ein. Zwischen 20.00 und 23.00 Uhr erwartet das Publikum  ein Programm an neun verschiedenen Orten, an denen insgesamt  27 Bands und Chöre im Wechsel auftreten. Der besondere Reiz der „Nacht der Musik“ besteht darin, dass die Zuhörer von Ort zu Ort bummeln können. Die Konzerte sind jederzeit zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Zusammengestellt haben das Programm KulturSiegen und die Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen.  Abgedeckt wird ein breites Spektrum an Stilrichtungen und Epochen.  So führt der Spaziergang im übertragenen Sinne von der Barockzeit über die Klassik bis in Goldenen 20er Jahre des 20. Jahrhunderts, von Lateinamerika über die Südstaaten der USA nach Irland und hinein in die reichen Gründe des deutschen Liedguts.

Zu den Spielstätten gehören die drei Stadtkirchen Martini-, Nikolai- und Marienkirche ebenso wie das Museum für Gegenwartskunst und das Siegerlandmuseum, die Städtische Galerie Haus Seel, das KrönchenCenter und das Rathaus  Siegen. Nachtschwärmer heißt die 9Bar willkommen. Hier tritt ab 22.00 Uhr der kalabrische Liedermacher Santino de Bartolo auf mit seinem Programm „Dolce  & Amaro“.

Foto: Stadt Siegen

Foto: Stadt Siegen

Die Fülle der Stimmen in den Kirchen

Die „Nacht der Musik“ ist eine hervorragende Gelegenheit, Repräsentanten der qualitativ hoch stehenden Siegerländer Chorszene kennenzulernen. In der Martinikirche präsentieren sich das Gesangssextett der Universität Siegen, der Frauenchor Femmes vocales, der Jugendchor Chorios Olpe, das Vocalensemble akzente  und La Musica Alchen. Die Marienkirche ist Auftrittsort von Total Vokal, dem Gesangverein Concordia 1882 Eiserfeld, Voicebox, dem Männerchor 1888 Wilnsdorf und dem Vocalensemble Ars Cantica. In der Nikolaikirche schließlich treten der Ü-60 Chor, Sono Vocale, der Frauenchor Feinklang, Ton-Rebellion und Voice Attack auf.

Meister und Meisterschüler der Fritz-Busch-Musikschule

Die Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen genießt einen hervorragenden Ruf als Talentschmiede und glänzt bei Landes- und Bundeswettbewerben im Rahmen von „Jugend musiziert“ regelmäßig durch vordere Platzierungen.

Bei der „Nacht der Musik“ geben Meister und Meisterschüler Kostenproben ihres Könnens.  So machen Musikerinnen und Musiker im Alter von 6 bis 18 Jahren den Ratssaal zu ihrem Forum, gefolgt von Alexander Breitenbach.  Der 19-jährige Pianist, der bereits mehrfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurde, spielt Werke von Schubert, Reger und Mendelssohn Bartholdy.

Im stilvollen Rahmen des Oraniersaals im Oberen Schloss tritt das Barockensemble der Musikschule auf. Ihr Repertoire von Spor bis Piazzolla präsentieren danach Dorothea Kiess (Violine) und Thomas Hofer (Gitarre).

Neue Klangfarben erwarten die Besucher im Museum für Gegenwartskunst, in dem in den Vorjahren das Siegener Gamelan-Orchester zu Gast war. Am 5. November eröffnet das Quintett „Tango a mano“ den Abend. Das Orchester nimmt die Zuhörer in die Atmosphäre der Bars und Cafés von Buenos Aires mit. Musikalisch erzählt  werden Geschichten über das Leben, über Liebe, Sehnsüchte, Leidenschaften. Die Mischung aus alten und neuen Tangos, schnellen und langsamen Milongas, Tango Vals und Foxtrott ist durchaus als Einladung zum Tanz im Foyer des Gegenwartsmuseums gemeint. Ein Szenenwechsel findet dort gegen 21.00 Uhr statt. Mit Chansons und Couplets beschwört Aglaja Camphausen die verrucht-frivole Atmosphäre der 20er Jahre herauf. Am Klavier begleitet wird die Sopranistin von Michael Hönes.

In der Städtischen Galerie Haus Seel bestreiten zwei Gitarristen der Extraklasse den ersten Teil des  Programms: Werner Hucks und Dominik Jung. Während Hucks Eigenkompositionen und Jazz-Standards spielen wird, präsentiert  Jung Stücke von Klassik bis Pop, dargeboten auf der Stahlsaitengitarre.  Den Abend im Haus Seel beschließt die Gruppe „Brazilified“, eine Kombo aus Gitarre, Flöte, Saxophon, Bass und Percussion, die  sich dem „Rhythm-Talk“ verschrieben hat. Jazz ist schließlich auch im Lesecafé des KrönchenCenters Trumpf. Hier heizt die Big Band Latino Chant unter Leitung von Klaus Panten kräftig ein bevor Gitarrist Mario Mammone und Saxophonist Friedrich Kullmann Stücke aus dem „Great American Songbook“ interpretieren.

Ermöglicht wird der kostenfreie Musikgenuss durch die freundliche Unterstützung der Sponsoren RWE AG und Sparda-Bank West eG. Ein Programmheft zur „Nacht der Musik“ liegt in den öffentlichen Gebäuden aus und ist auf der Homepage www.siegen.de zu finden.

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