CDU-Fraktion stellt Fragen zur „digitalen Schulausstattung“

(wS/red) Siegen 09.01.2017 | „Schülerinnen und Schüler sollten früh und umfassend IT-Kenntnisse und einen souveränen wie verantwortungsbewussten Umgang mit der Technik erlernen“, fordert Corie Hahn, die schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion. Notwendig sei ebenso Wissen über die Risiken moderner Kommunikation zu vermitteln. Eine Grundvoraussetzung für eine solche aktuelle Wissensvermittlung stelle gerade der technische Standard in den Schulen dar.

logo-cdu„Vor diesem Hintergrund halten wir es für notwendig, dass sich die Kreisgremien mit dem Thema der ‚digitalen Schulausstattung’ beschäftigen“, erläutert Fraktionsvorsitzender Bernd Brandemann. Er erinnert an den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgeschlagenen DigitalPakt#D mit den Ländern. Danach bietet das BMBF an, über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund fünf Milliarden Euro die rund 40.000 Schulen in Deutschland mit digitaler Ausstattung wie Breitbandanbindung, W-LAN und Geräten zu versorgen.

Der Kreis Siegen-Wittgenstein ist für die vier Berufskollegs und die Lindenschule als Schulträger zuständig und wäre für die Förderung dann antragsberechtigt. Zur Vorbereitung der Beratungen stellte die CDU-Kreistagsfraktion jetzt zehn Fragen zur gegenwärtigen IT-Struktur in den Schulen. Sie erbittet Auskunft über die Anzahl vor vorhandenen Tablets und stationären Geräte, zur Situation der PC-Räume, der W-Lan-Abdeckung, aber auch über den Standard von interaktiven Schultafeln.

Eine weitere Frage: Mit welchem Investitionsvolumen rechnet die Verwaltung, um die jeweiligen Berufskollegs sowie die Lindenschule mit der digitalen Ausstattung/ Ausrüstung auf den neusten Stand zu bringen? Wissen möchte die CDU-Fraktion, ob es bereits eine spezifizierte Bedarfsanalyse der Schulen gibt; ebenso, wie viele Fachlehrerinnen und Fachlehrer für Informatik bzw. MINT-Fächer an den Berufskollegs und der Lindenschule zur Verfügung stehen.

Das Interesse der CDU bezieht sich auch auf voraussichtliche Folgekosten der IT-Wartung bzw. für die fortlaufende Aktualisierung der Technik.

Nach der Vorstellung der CDU soll sich der Fachausschuss in seiner März-Sitzung mit der Thematik befassen.
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