„Vieles hat man selbst in der Hand, um sich glücklich zu essen“

Vortrag im Bürgerhaus Burbach stieß auf große Resonanz

(wS/red) Burbach 10.03.2017 | Kann man Glück essen? Diese Frage hatte Burbachs Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Stahl aufgeworfen. Um eine Antwort darauf zu finden, kam Unterstützung in das Burbacher Bürgerhaus. Rund 90 Gäste waren gekommen, um von Referentin Kristin Berghäuser zu erfahren, wie es gehen kann.

Die Ernährungsberaterin und Fitnesstrainerin aus Wilnsdorf stieg direkt in das Thema ein und stellte fest, dass „viele Menschen nicht glücklich sind, wenn sie abends gut gegessen haben und sich morgens auf die Waage stellen“. Aus ihrer Sicht sei „das jedoch ein Trugschluss und es sagt erst mal gar nichts darüber aus, ob man zugenommen hat.“ Abhilfe im ersten Schritt konnte schon sein, sich gar nicht täglich zu wiegen. „Es ist auch unerheblich, wann man Kalorien zu sich nimmt, morgens, mittags oder abends. Entscheidend ist die  gesamte Kalorienmenge des Tages. Isst man tagsüber wenig, darf man sich gerne abends sattessen“, so Kristin Berghäuser. Sie stellte einzelne Vitamine und ihre Funktion vor und in welchen Lebensmitteln diese enthalten sind. Außerdem unterschied sie zwischen sehr guten, guten und schlechten Kohlenhydraten. „Die guten sind vorwiegend in Gemüse, Salat, Obst und Hülsenfrüchten enthalten. Schlechte hingegen sind Cornflakes, Weißmehlprodukte, weiße Nudeln und Alkohol, um nur einige zu nennen.“

Rund 90 Zuhörer waren in das Burbacher Bürgerhaus gekommen, um von Referentin Kristin Berghäuser zu erfahren, ob man Glück essen kann. (Foto: Gemeinde Burbach)

Rund 90 Zuhörer waren in das Burbacher Bürgerhaus gekommen, um von Referentin Kristin Berghäuser zu erfahren, ob man Glück essen kann. (Foto: Gemeinde Burbach)

Wichtiger Tipp der Expertin: „Eigentlich sagt unser Körper immer ganz genau, was er gerade braucht. Wenn wir genau hinhören und uns danach richten, machen wir eigentlich alles richtig. Es kommt bei allem immer auf das richtige Maß an. Wenn wir einen unbestimmten Hunger haben, könnte es auch daran liegen, dass wir tagsüber zu wenig getrunken haben!“ Dann, so Berghäuser, besser nichts essen, sondern lieber etwas Gesundes wie Wasser, Tee oder Fruchtschorle trinken.

Bei der Beachtung dieser kleinen, aber hilfreichen Hinweise, war sich die Fachfrau sicher, kann Essen glücklich machen. Stahl fasste es zusammen: „Vieles hat man selbst in der Hand, um sich glücklich zu essen“

Abschließend gab es für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, sich „glücklich“ zu essen. Die Referentin hatte reichlich Kostproben mitgebracht an Glücklich-Mach-Rezepten wie z. B. Frischkäse mir Weintrauben, Milchreis mit Früchten oder der Apfel-Grieß-Auflauf. Die Teilnehmer haben gerne und kräftig zugelangt und waren überrascht, wie gut diese Lebensmittel schmecken und gleichzeitig ein gesunder Ersatz zu Schokolade und Co. sind.

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